So, jetzt auch mal für Dich zum mitmeißeln: ohne dass der SR keine Zweifel an der Korrektheit des Aufschlages hat, handelt es sich auch nicht um einen korrekten Aufschlag.
Regel 6.6
Zitat:
6.6 Es liegt in der Verantwortlichkeit des Spielers,
so aufzuschlagen, dass der Schiedsrichter oder der
Schiedsrichter-Assistent überzeugt sein kann, dass
er die Bedingungen für einen korrekten Aufschlag
erfüllt.
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ist in der Regelhierarchie gleichwertig den anderen Regeln für Aufschläge (6.1 bis 6.5) angeordnet. Ist Regel 6.6 nicht erfüllt, kann es sich nicht um einen korrekten Aufschlag handeln!
Einen korrekten Aufschlag ohne
Absegnung durch den SR gibt es also nicht, auch bei nicht sichtbaren oder inkorrekten Aufschlägen wird dies durch den SR abgesegnet/durchgelassen, wenn nichts moniert wird. Da ein Zuschauer diesen Aspekt der Einhaltung von 6.6 nicht einschätzen kann, kann ein Zuschauer bei Spielen mit SRaT nur sehen, ob es sich um einen
nicht korrekten Aufschlag handelt. Insofern hat das OP einen inhaltlichen Fehler (Zuschauer nimmt Einschätzung vor ["Aufschlag ist korrekt."], die er laut Regeln nicht vornehmen kann ["Aufschlag kann nur korrekt sein, wenn 6.6 erfüllt ist."]), wenn man es mal genau nimmt.