Zitat:
Zitat von tougel
Die Härte hat nichts mit der Dicke einzelner Furniere zu tun! Wird das Holz insgesamt dicker, wird es steifer aber nicht unbedingt härter.
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Hmmh ja, meinte ich auch so.

Steifigkeit und Härte sind zwar verschiedene Dinge, werden im TT-Sprachgebrauch aber oft munter durcheinander gebracht. Steife Hölter werden dann oftmals als "hart" bezeichnet und umgekehrt. Selbst die Werbeprosa spricht von harten und weichen Furnieren (siehe oben) bei gleichen Holzarten. Ich werde versuchen da zukünftig genauer zu definieren.
Zitat:
Zitat von tougel
Zum eigentlichen Thema. Die Dichte (und damit die Härte) von Abachi kann sehr unterschiedlich sein. Ich selbst habe Abachi mit einer Dichte von 0,3 - 0,55 g/cm^3.
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Solche Dichteschwankungen finde ich erstaunlich. Ist aber wohl so:
Zitat:
Abachi
Leichtes und entsprechend weiches Holz, dessen Dichte im Stamm und auch je nach Standort stark schwanken kann.
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Quelle: Abachi.pdf (siehe Anhang)
Zitat:
Zitat von tougel
Stiga könnte also gezielt hartes/schweres und bzw. weiches/leichtes Abachi ausgesucht haben für den Aufbau des Clippers. Ob das heute allerdings noch genauso praktiziert wird ist fraglich. Das wüde zumindest die großen Schwankungen bzg. Gewicht und Spieleigenschaft des Clippers erklären.
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Diese These könnte wieder durch die Werbeprosa gestützt werden wo von "jede Schicht ist sorgfältig handverlesen" gesprochen wird. Aber Werbetexten traue ich nicht über den Weg. Die zwei roten Furniere des Clipper könnten auf eine Selektion hinweisen. Möglicherweise sind sie aber auch nur einfach eingefärbt um so etwas vorzutäuschen oder einfach als Erkennungsmerkmal des Clipper.