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AW: Die Mathematik hinter der 50 Punkte Regel
Ich bin zwar kein Mathematiker, aber Variatio hat eindeutig recht. Die TTR Werte sind intervallskaliert und deshalb ist die Argumentation von Krullemuck mathematisch nicht korrekt. Ich denke aber, dass die TTR mathematisch dennoch Sinn macht, den für einen Statistiker der über ausreichend Daten verfügt, sollte es möglich sein, näherungsweise die Gewinnwahrscheinlichkeit einzelner Spieler gegeneinander zu berechnen. Um die Güte dieser Berechnung nachzuvollziehen müsste man aber sehr detaillierte Informationen über die Vorgehensweise von MYtischtennis haben.
Wenn ich z.B. in einen neuen Verein wechsle und im Training mitzähle wie oft ich gegen die einzelnen Spieler gewinne und verliere, mir dann die Bilanzen von den Spielern anschaue, kann ich mir ein sehr gutes Bild davon machen, welche Bilanz für mich möglich ist. Mit Hilfe von ausreichend Daten ist eine Vorraussage meiner Gewinnwahrscheinlichkeiten auch mit Hilfe von Statistik Programmen möglich. Das diese Vorhersagen nie 100% zutreffen ist klar, weil es Spieler gibt, die nicht gegen Noppen oder Abwehr spielen können, aber 95% sollte kein Problem sein.
Die mathematische Richtigkeit der TTR anzuzweifeln hallte ich jedenfalls nicht für sinnvoll, sie gibt die Spielstärke definitiv besser wieder als die Quotienten.
Mfg Andi
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