Tja, so ist das Leben!
Gestern noch gibt uns Osterath die Chance Platz 2 zu erobern und jetzt haben wir noch einen Punkt mehr Rückstand als vorher.
Erkelenz gewinnt verdient mit 9:7 bei uns.
Auch wenn da wirklich alles gegen uns lief, was gegen uns laufen kann, dürfen wir uns über die Niederlage nicht beschweren. Natürlich wäre auch ein Unentschieden oder gar ein 9:7 für uns nicht unverdient gewesen, aber letztlich zeigten sich die Erkelenzer mannschaftlich geschlossener und das Quäntchen bissiger.
In den Eingangsdoppeln läuft für uns erstmal alles nach Plan. Korakas/Stralek haben zwar keine Chance gegen Picken/Koy, aber Knut zieht mich fünf Sätze lang gegen Eickels/Brunn durch und Spytek/Porten haben gegen Winkelnkemper/Jennessen wenig Probleme.
Oben schlägt Holz Eickels deutlich, während ich gegen Picken überhaupt nicht ins Spiel finde und, auch wenn ich den vierten Satz nach 8:5-Führung und einem hohen Rückschlag von Frank eigentlich gewinnen muss, verdient mit 1:3 den Kürzeren ziehe. Auch in der Mitte passiert nichts Weltbewegendes. Korakas schlägt Brunn mit 3:0, Stralek spielt gegen Koy gut mit, kann in den entscheidenden Momenten aber nicht punkten und verliert in vier Sätzen. Unten dann die erste Überraschung: Während Spytek gegen Jennessen sehr klar mit 3:1 gewinnt, hat Porten gegen den bärenstarken Winkelnkemper keine wirkliche Chance.
Zwischenstand also 5:4.
Oben kann Knut im fünften Satz gegen Picken eine 7:3-Führung nicht nach Hause bringen und verliert noch mit 2:3. Ich führe gegen Eickels zumindest gefühlt souverän mit 2:0, ehe ich ein wenig die Zügel schleifen lasse. Simon spielt danach deutlich besser, im fünften Satz habe ich aber den entscheidenden Dusel und kann froh sein, dass meine Inkonsequenz im dritten Satz keine Folgen hat.
In der Mitte dann wieder das gleiche Spiel: Korakas verliert 1:3 gegen Koy, wobei er im dritten Satz eine 9:5-Führung aus der Hand gibt. Stralek gewinnt gegen Brunn letztlich souverän mit 3:1.
Unten dann die beiden Spiele, die uns das Genick brechen: Porten verliert mit 1:3 gegen Jennessen und Spytek mit 2:3 gegen Winkelnkemper. Letzteres war wirklich ein sehr gutes Spiel, Speedy verliert die ersten beiden Sätze ganz bitter mit zwei Punkten Unterschied und wirklich einer Menge Pech. Im Fünften verpennt er dann den Anfang und liegt schnell mit 0:6 hinten, kommt zwar noch auf 6:9 heran, hat aber keine ernsthafte Siegchance mehr, dazu war Winkelnkemper einfach zu gut.
Im Schlussdoppel bringe ich leider eine noch schwächere Leistung als in den beiden Einzeln und auch Knut spielt für seine Verhältnisse nicht so gut, wodurch wir dann ziemlich deutlich mit 1:3 verlieren.
Den Erkelenzern ist der Sieg wirklich zu gönnen, uns wäre aber natürlich lieber gewesen, hätten sie erst nächstes Wochenende zwei Punkte eingefahren.


Sollte das nicht eintreten, gehen wir mit mindestens zwei Punkten Rückstand in die Rückrunde; mit dieser Hypothek wird ein erneuter Angriff auf Platz 2 natürlich nur sehr schwer realisierbar sein.
Aber erstmal müssen wir uns gegen wohl Ersatz- bzw. Verletzungsgeschwächte Brander zusammenreißen und notwendigerweise zwei Punkte einfahren, sonst dümpeln wir vollends im vorderen Mittelfeld herum.
Einen schönen Restsonntag!
Janos