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Alt 30.11.2010, 00:45
User 17544 User 17544 ist offline
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AW: Schiri zählt Aufschlag ab

Zitat:
Zitat von Setz-It Beitrag anzeigen
Ich rede hier vom Regelgefüge der "Regeln A", von den Spielregeln im engeren Sinne also. "Regeln B" trägt den Untertitel "Bestimmungen für internationale Veranstaltungen (Auszug)", bloß damit du nochmal erinnert wirst, worüber du redest.
Ich schreibe hier von den im gesamten DTTB-Bereich und seinen angegliederten Verbänden gültigen ITTF-Regeln Teil A und B.

Hier mal für dich der entsprechende Hinweis aus der WO des DTTB dessen Teil auch in allen Verbänden Gültigkeit hat:

A 2 Spielregeln
Für alle offiziellen Veranstaltungen gelten die Internationalen Tischtennisregeln (Teile A und B) entsprechend, sofern in Ausnahmefällen nichts Anderes geregelt ist.


In der anerkannten und keineswegs eingeschränkten Regel steht nun mal, dass es in der Verantwortlichkeit des Spielers liegt, dass entweder der SR oder der SRA überzeugt sein kann, dass...

Im Teil B der ITTF-Regel steht, dass zu jedem Spiel ein SR und ein SRA eingesetzt werden müssen.
Du kannst dir das gerne so auseinanderdividieren wie es dir passt und von "Regelgefüge" erzählen und was dir dazu sonst noch so einfällt. Ich halt mich an das Geschriebene und das ist nun mal eindeutig.

Mann muss ja nun wirklich kein Genie sein, um zu verstehen, warum es heißt: dass der SR oder der SRA überzeugt sein kann...

Es wird dadurch schlicht und ergreifend gewährleistet, dass immer einer der beiden, entweder der SR oder der SRA, den Aufschlag beurteilen kann. Wenn der Aufschläger einem der beiden den Rücken beim Aufschlag zudreht, ist der andere für die Beurteilung zuständig. Zur Beurteilung eines Aufschlages sind beide gleichberechtigt. Ohne ein Genie zu sein, ist es also logisch, dass derjenige der beiden (SR oder SRA) dem der Aufschläger den Rücken zudreht, sich geschlossen hält und die Beurteilung des Aufschlages dem Kollegen überlässt, der die Ausführung des Aufschlages sehen kann. Oder siehst du auch das anders
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