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Alt 01.12.2010, 12:13
Krulemuck Krulemuck ist offline
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AW: Die Mathematik hinter der 50 Punkte Regel

Zitat:
Zitat von Variatio Beitrag anzeigen
Ich wuerde den letzten Absatz weglassen, da er IMHO nur zur Verwirrung beitraegt, und sein Inhalt schon im Absatz zuvor steht. Ansonsten passt das!

Okay, wenn der letzte Absatz weggelassen wird, dann wird aber auch nicht deutlich das mein Schluss (unten lascher, oben strenger) aus deiner Sicht völlig falsch ist.

Wobei du sachlich (mathematisch) begründen willst (und höchstwahrscheinlich auch kannst), meine Einschätzung aber darauf begründet ist das ich der Meinung bin, die TTR läge in ihrer Bewertung der Spielstärke "unten" weiter daneben als "oben". Um das zu begründen fehlt mir momentan ein bisschen die Struktur in der Argumentation, ich bin mir aber absolut sicher das es so ist. Mein Hintergrund ist, das ich grundsätzlich davon ausgehe das, je höher die Spielstärke ist, der Faktor "Können" zunehmend dominiert und der Faktor "Glück" (d.h. positive Rahmenbedingungen) zunehmend irrelevant wird.

(Das kann sich natürlich auch wieder total negieren wenn beide extrem gut sind...)

Ich denke das Ergebnis einer Serie von 10 Spielen Boll gegen Ma Long ist vorhersehbarer als das Ergebnis einer Serie von 10 Spielen zwischen zwei absoluten Anfängern die noch nie zuvor Tischtennis gespielt haben. Ich denke obwohl in beiden Matchups die Chance möglicherweise 49%:51% beträgt, wird auf allerhöchstem Niveau das eine Prozent den Ausschlag geben, weil es nicht in der Gewinnwahrscheinlichkeit steckt, sondern in jedem einzelnen Schlag der gespielt wird.

Geändert von Krulemuck (01.12.2010 um 12:26 Uhr)
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