Zitat:
Zitat von Lrephcsak
Es gilt Regel 6.6.
Dort steht, wie von dir betont, ein "oder". Also:
1. Konnte der SR überzeugt sein, daß die Bedingungen erfüllt sind?
Nicht unbedingt, denn er konnte ihn nicht sehen.
2. Konnte der SRA überzeugt sein, daß die Bedingungen erfüllt sind?
Nein, denn es gab ihn nicht.
Daraus folgt: Der Spieler hat es nicht geschafft, sich an A 6.6 zu halten.
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Schon wieder falsch
denn...
Zitat:
Zitat von Lrephcsak
Diese einfache Sichtweise ohne Reininterpretieren, Bedingungen etc. kannst du nur auf den Kopf stellen, wenn du interpretierst (mit dem fehlenden SRA), denn wie oben geschildert ist die Sache erstmal völlig klar.
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...du lässt mal wieder die auch im gesamten DTTB gültige ITTF-Regel 3.2.1
Für jedes Spiel müssen ein Schiedsrichter und ein Schiedsrichter-Assistent
eingesetzt werden.
außer acht. Im Kontext beider Regeln ist die Sache klar wie Kloßbrühe
Klar, du hast ja schließlich lange genug versucht darauf rumzureiten, dass die Regeln Teil B
streng nach (deiner) Logik nicht gelten, da lässt man das sicher gern mal einfach unter den Tisch fallen
Zitat:
Zitat von Lrephcsak
Und die Sache kannst du nur auf den Kopf stellen, wenn du einen SRA zur Bedingung machst, genau das lehnt Giesecke aber ab.
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Herr Giesecke scheint im Gegensatz zu dir ein Pragmatiker zu sein
Er weiß genau wie ich, dass die Regel B 3.2.1 nun mal leider nicht bzw eher selten eingehalten werden kann. Der Bezug zur Aufschlagregel A 6.6 scheint ihm aber durchaus bewusst zu sein, denn er sieht es schon so, dass sich ein einzelner SR besonders bemühen soll.
Zitat:
Zitat von Lrephcsak
Und ein "aber die Spieler darf nicht benachteiligt werden" etc. ist eben einfach nur eins: In die Regeln reininterpretieren, was da nicht steht. ;-)
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Sorry, ich kann dir nur den Tipp geben die Regel B 3.2.1 und dazu die Regel A 6.6 zu lesen und den versuch zu starten den offensichtlichen Zusammenhang und die daraus entstehende Schlussfolgerung zu verstehen.
Das sollte jede weitere haarspalterische Diskussion, die du scheinbar gerne führst unnötig machen
Zitat:
Zitat von Lrephcsak
Und wie dem Problem der unfairen Aufschläge, das durch deine Sichtweise entsteht, da sie nicht geahndet werden dürfen, wenn der SR es nicht sehen kann, begegnet werden soll, darauf bist du bislang eine Antwort schuldig geblieben.
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Ich schrieb nie, dass regelwidrige Aufschläge nicht geahndet werden dürfen. Ich schrieb, dass es unmöglich ist einen Aufschlag, den man nicht sieht als regelwiderig zu erkennen. Ich schrieb weiter, dass ein SR der einen Aufschlag allein deshalb ahndet, weil er ihn nicht sieht, nicht im Sinne der Regeln handelt.
Im Gegensatz zu dir gehe ich nicht grundsätzlich davon aus, dass Spieler deshalb mit dem Rücken zum SR aufschlagen, um auf diese Weise unbeobachtet regelwidrige Aufschläge auszuführen. Einem SR ist es übrigens auch erlaubt "überzeugt zu sein" das die Bedingungen der (Aufschlag)Regeln eingehalten worden sind, wenn z.B. der Gegner bzw die Betreuer nicht protestieren. Er ist nicht dazu verpflichtet immer anzunehmen, dass ihn die Spieler "verarschen" wollen, wenn sie mit dem Rücken zu ihm aufschlagen
Wie ich vorher schon schrieb, kann man, wenn man sich als SR Mühe gibt, auch einiges vom Aufschlag sehen, auch wenn der Aufschläger mit dem Rücken zu ihm steht. Die Fehler die man tatsächlich sieht können und sollen natürlich geahndet werden
Aber nun reicht es mir und auf weitere Logikspielchen und Haarspaltereien, die dir sicherlich noch einfallen werden, habe ich nun keine Lust mehr