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family affair
servus günter,
vor einigen wochen gab es zwischen dieter gürz und mir einen dialog zum thema "freistellung und härteplätze für jugendliche". nach kurzer zeit wurde von dieter die seiner meinung nach mangelhafte bereitschaft zur schaffung von härteplätzen für jugendliche anhand des terminplanes seiner tochter daniela seitens des verbandes bemängelt (sorry für den schachtelsatz).
was will ich damit sagen: es ist aus der sicht betroffener eltern verständlich, wenn sie sich zu themen äußern, die auch ihre kinder betreffen. nur sollten sie DAS GANZE nicht aus den augen verlieren und ihre elternbrille ablegen. ausschließlich ihre kinder als beispiel zu nennen macht es nicht einfach, mit den beteiligten zu kommunizieren.
was ich anprangere, ist das procedere dieser sogenannten stellenausschreibung und die art und weise, wie mit langjährigen mitarbeitern des bttv umgegangen wird.
vor einiger zeit war ich an einem langen wochenende bei einem lehrgang dabei, an dem alle genannten am start waren und ich hatte nicht den eindruck, dass irgendein spieler oder eine spielerin benachteiligt wurde.
was ich mir gewünscht hätte, wäre der mut vom präsidium, neben thomas müller eine zweite trainerpersönlichkeit zu installieren, der eine eigene philosophie zum thema tischtennis vertritt und diese auch lebt. das wäre sehr spannend und, wie ich glaube, auch sehr fruchtbar geworden. raufen sich diese beiden persönlichkeiten zusammen und verbinden ihre unterschiedlichen philosophien zu einer, hätten wir in den nächsten jahren viel freude an unserem nachwuchs.
mit der konstellation müller/ak wird die trainingslehre sehr einseitig verlaufen und zentral von einem hirn gesteuert sein. ak wird das umsetzen, was ihm müller vorgibt und keine eigenen impulse setzen. das ist schade, aber es ist so.
bevor mich der ein oder andere verdammen wird für diese aussagen, bitte ich zu bedenken, dass ich ein trainermodell zur diskussion gestellt habe (müller/radlbrunner), das meiner meinung nach große chancen zum erfolg hat. man muss sich eben zusammensetzen und zusammenarbeiten. das mag anstrengend und nicht einfach sein, aber es ist möglich...
mit der verpflichtung von ak geht man, meiner meinung nach, fachlichen, fruchtbaren diskussionen aus dem weg . man geht, wie bereits gesagt, den einfachen weg und genau das finde ich schade.
das kund zu tun muss mir gestattet sein...
gruß
paul link
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