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AW: Verbandsliga 2010/2011
Hi Manfred, klar kann jeder seinen Blödsinn hier zum Besten geben und Unwahrheiten verbreiten und andere verunglimpfen. Unten seht ihr die Zeitungsberichte von heute.
Und ich glaube auch solche Anreden wie du sie oben verwendest gehören sich nicht. Denke, dass auch er viel Herzblut in Jestetten investiert hat und der Verein heute nicht da stehen würde, wo er jetzt steht, wenn er nicht die gute Arbeit geleistet hätte.
Anbei noch die Berichte aus dem heutigen Südkurier zu dem Thema:
Tischtennis-Verbandsliga: – Groß war die Überraschung für die südbadischen Verbandsligisten, als sie vergangene Woche erfuhren, dass Jian Li, Nummer 1 des TV Jestetten, vom Südbadischen Tischtennisverband (SbTTV) ab sofort wieder eine Spielberechtigung erhalten hat.
Jian Li steht wieder an der Platte
Zurück aus der Schweiz: Jian Li darf ab sofort wieder für den TV Jestetten in der Verbandsliga an die Platten, weil der Schweizer Verband seine Lizenz annulliert hat.
Noch vor vier Wochen war ihm diese entzogen worden, weil er ab 9. November wieder für seinen letztjährigen Verein TTC Neuhausen/CH spielberechtigt gewesen wäre.
Aber eben nur wäre – das ist der Knackpunkt. Zwischenzeitlich war dem Schweizer Verband nämlich „zu Ohren gekommen“, dass Li mehrfach für die Jestetter gespielt hatte und die Freigabe deshalb nicht korrekt war. „In der Schweiz muss ein Spieler, der nicht gespielt hat, zwei Monate auf die Freigabe warten. Hat er aber gespielt, dauert die Wartezeit vier Monate“, erklärt Regina Birkenmeier von der SBTTV-Geschäftsstelle in Appenweier.
Die Absicht des TV Jestetten war es, Li i n der Vorrunde einzusetzen und in der Rückrunde durch Pedro Pelz, Jestetter Trainer vom TTC Neuhausen, zu ersetzen. Da TVJ-Abteilungsleiter Manfred Weiser nur von der viermonatigen Wartefrist wusste, gab er Li bereits am 9. September frei. Der Chinese wäre dann ab 9. Januar für den TTC Neuhausen spielberechtigt gewesen. Da Li aber zum Zeitpunkt der Freigabe noch nicht für TV Jestetten im Einsatz war, gaben ihn die Schweizer schon nach zwei Monaten frei: „Umgehend haben wir ihm dann natürlich das Spielrecht bei uns entzogen“, so Regina Birkenmeier.
Nutznießer des gesamten Hin und Her um die Lizenz von Li wäre Tabellenführer TTC Tiengen gewesen, der just nach dem südbadischen Aus für Li beim nun geschwächten TV Jestetten antrat – und mit 9:4 gewann. Nachdem nun Li wieder an die Platte durfte, hätten ihn die Jestetter ausgerechnet gegen den schärfsten Tiengener Verfolger TTC Singen einsetzen können. Taten sie aber nicht und verloren mit 1:9.
Und hier der Kommentar dazu von M. Scheibengruber:
Jian Li spielt wieder für den TV Jestetten. Vor vier Wochen sah die Welt noch anders aus. Der Chinese war wieder für den TTC Neuhausen spielberechtigt, weil die ursprünglich zweimonatige Wechselfrist zu Ende war.
Die Frist galt, weil Li am Tag der Freigabe, 9. September, noch nicht für den TV Jestetten gespielt hatte. Hätte der Club die Freigabe nach dem ersten Spiel mit Li erteilt, wären die ursprünglich eingeplanten vier Monate angesetzt worden. Spieler und Vereinen wäre das Tohuwabohu erspart geblieben.
Von unterschiedlichen Wechselfristen ahnten die Jestetter nichts. Sie waren entsprechend erstaunt, als für Li das „Aus“ kam. Der Fehler wurde umgehend korrigiert, Li ist wieder am Ball.
Dass ein Wechselwilliger weiter für seinen Club spielen darf, ist kurios. Anders als im Fußball gibt es beim Tischtennis keine Sperre beim Vereinswechsel. Der Spieler meldet sich nicht ab. Er braucht nur die Freigabe und spielt weiter, bis die Frist abgelaufen ist.
„Wäre Tischtennis einfach, hieße es Fußball.“ Das steht bei manchem Platten-Crack auf dem T-Shirt. Stimmt!
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"Und jedem Anfang (manchmal auch Ende) wohnt ein Zauber inne!" (H.Hesse)
Geändert von trainerfuchs (08.12.2010 um 15:46 Uhr)
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