Zitat:
Original von ausmzoo:
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Habe ich bisher im Tischtennis noch NIE erlebt, daß ein derartiger Verein langfristig eine wirklich erfolgreiche (viele Kinder) Nachwuchsarbeit gemacht hat, weil
"Leistungsdenken spielt bei den Kids"
das ist völlig widernatürlich und von außen aufoktruiert. Kinder wollen lernen, wollen besser werden. Das liegt in der Natur des Kindes. Die Motivation (bzw. der weit überwiegende Teil) der Kinder kommt aus dem "Lernerfolg" nicht aus dem Spaß. Spaß entsteht durch Erfolg, Erfolg erreicht man durch Leistung und Leistung erzielt man durch gutes Training (das heisst ja nicht, das es militärischer Drill ist).
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Es ist ja nicht so, dass die Jugendarbeit dieses Fußballvereins nicht erfolgreich ist. Im Gegenteil. Das liegt schlicht und einfach daran, dass die Eltern weitestgehend begeistert davon sind, dass ihr Kind im Alter von 3-6 Bewegung und Gemeinschaftsgefühl haben und dabei alle gleich gut behandelt werden, ob gut oder schlecht, ob klein oder groß, ob talentiert oder nicht! Die Trainer können sich vor Kindern kaum retten, weil sowohl Kinder als auch Eltern begeistert sind. Und über die Masse kommen eben auch zumindest kleine Erfolge!
Kleines Beispiel von unserem Sohn: Er kam mit drei zum ersten mal zum Training, war eine Woche später bei seinem ersten Turnier dabei, wurde jedes Spiel ein paar Minuten eingesetzt, obwohl a) genug andere bessere und größere Kinder da waren und b) er viel zu klein war um auch nur einmal an den Ball zu kommen. Die Mannschaft wurde dadurch definitiv geschwächt! Er und wir sind aber nach wie vor begeistert von diesem ersten Turnier, auch und gerade weil der Trainer in erster Linie an den Spaß der Kinder denkt.
Zitat:
Original von ausmzoo:
Zitat:
Original von fozzi:
Alternative 2) Das Kind bekommt von Anfang an einen Trainingsstiel beigebracht, der auf Schweiß und Gehorsam aufgebaut ist. Das Kind bekommt dabei von Anfang sowohl Technik als auch gezieltes Training beigebracht. Von Anfang an wird vermittelt, dass vor dem Erfolg der Schweiß steht.
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Genau hier liegt Dein Denkfehler. Das ist nicht die Alternative (außer in China).
Die Alternative heisst ein leistungsorientiertes Training, bei dem sehr wohl auch Schweiß fliesst (und auch das gefällt den Kindern), in dem auch eine gewisse Disziplin nötig ist (auch das gefällt den Kindern, sie wollen eine "Leitlinie" an der sie sich orientieren können), in dem die Kinder von Anfang zielgerichtet trainieren (das heisst nicht zwangsläufig Technik, und auch das wollen die Kinder, weil sie merken wollen, dass sie etwas lernen), in dem sie eine klare Struktur im Training kennen lernen (auch das finden die Kinder gut => Leitlinie).
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Ich habe es wohl echt nicht verstanden, weil ich nicht den Unterscheid zwischen dem sehe, was ich geschrieben habe und dem, was Du schreibst.