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Alt 15.12.2010, 18:19
User 17544 User 17544 ist offline
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AW: Richtlinie zur Schlägerkontrolle im DTTB

Zitat:
Zitat von Chirurg Beitrag anzeigen
Schade, dass Brauweiler nicht der Veranstalter ist. Ich würde als erstes Mal rechtlich prüfen lassen, ob man den Schiedsrichtern nicht Hallenverbot erteilen kann, sollte das Spektakel von Neuem beginnen (nicht aus persönlichen Gründen, aber weil es für alle Sportler einfach die beste Lösung wäre). Muss ein Veranstalter das tatsächlich so klaglos hinnehmen, wenn das nächste Turnier vor die Wand gefahren wird?
Wenn Brauweiler das Hausrecht hat, können sie natürlich jeden der Halle verweisen. Meist gehören die Hallen aber den Kommunen wo dann Hausmeister,Schulleitungen und das Sportamt das Hausrecht ausüben.

Mal angenommen Brauweiler hätte Hausrecht und sie würden den Schiedsrichtern den Zutritt verweigern, wären die Konsequenzen sicherlich nicht unerheblich. Das Turnier würde dann erst gar nicht stattfinden. Jeder Angereiste hätte dann das Recht auf eine angemessene Entschädigung und um einen Verbandsausschluss würde man sicherlich auch nicht herumkommen.

Ich glaube nicht, dass das eine wirklich gute Lösung für den Sport und für die Sportler wäre. Für Brauweiler schon gar nicht

Irgendwie vermisse ich bei dir den Willen eine machbare Lösung im Sinne des Sports zu finden. Das es Schlägerkontrollen gibt ist ja kein Selbstzweck. Sie haben schon einen Sinn. Der WTTV hat sich die neuen Richtlinien dazu zu Herzen genommen, zugelassene Messgeräte angeschafft und ist auch Willens sich der Problematik unzulässige Schlägermanipulationen anzunehmen. Leider Gottes sind dabei diverse Probleme zu Tage gefördert worden. Die gilt es nun abzuschaffen.

Eine Lösung sehe ich darin jedenfalls nicht, wenn man wie du die SR als verantwortlich zeichnet. Auch sollten man mal bedenken, dass die allermeisten WTTV-Funktionäre ehrenamtlich tätig sind. Ich denke, dass sie etwas mehr Respekt verdient haben. Kritik ist gut und auch wichtig. Boykottaufrufe und Hallenverbote für SR sind respektlos.

Es fängt meist schon auf Kreisebene an. Wenn dort jemand gesucht wird, der ein Amt übernehmen soll, wird es ganz schnell still. Auf Bezirks- und Verbandsebene sieht es sicher nicht viel anders aus. Laut wird es erst dann wieder, wenn mal was schief läuft. Dann wird auf den Leuten, die die Arbeit machen rumgehackt.

Deinem Gedankengang folgend, wäre es sicher mal ganz interessant, wenn die ganzen ehrenamtlichen Funktionäre ihren Dienst verweigern, weil sie die Schnauze voll haben und nicht mehr bereit sind, sich Beschimpfungen auszusetzen.
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