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Alt 17.12.2010, 12:56
User 17544 User 17544 ist offline
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AW: Richtlinie zur Schlägerkontrolle im DTTB

Zitat:
Zitat von Torsten von Bayern Beitrag anzeigen
Zu den Fragen an die "Messexperten":
- Das Verfahren ist (auch international) genau so, wie es Pinguin geschrieben hat, d.h. die Umgebungsluft wird dort gemessen, wo auch der Schläger ist, man hat dabei die Messkappe in vielleicht 30-40 cm Entfernung vom Schläger.
- Die Dauer der Messung auf dem Belag ist exakt festgelegt: 20 Sekunden.
- Beim RAE gibt es üblicher Weise keine Toleranzen: Alles über 3,0 ppm Differenz wird für unzulässig erklärt. Im Spitzensport wäre z.B. eine Toleranz völlig undenkbar und würde sofort Proteste des jeweiligen Gegners nach sich ziehen. Es gibt dort im übrigen auch kaum noch Probleme, fast alle Beläge sind inzwischen unter 1,0 (!) ppm, auch die von Spielern aus der "2. Reihe".
- Es macht Sinn, direkt auf dem Belag zu messen, da Tuner vom Holz durch den Schwamm bis ins Obergummi gelangen. Das Diffundieren an der Oberfläche war ein Argument der ITTF, warum auch die Tuner und nicht nur die Frischkleber verboten wurden.
Erst mal Danke für die ausführliche Erläuterung!

Wie kommt es dann deiner Meinung nach dazu, dass es im Amateurbereich zu einer scheinbar so hohen "Durchfallquote" bei den Kontrollen kommt?
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