|
Es können u.a. folgende Situationen vorliegen:
1. Du machst sowohl deine Punkte als auch die des Gegners; letztere durch einen oder mehrere schlechte Schläge, von denen du einfach nicht läßt. In diesem Falle ist die richtige Taktik: beschränke dich auf deine sicheren Schläge - auch wenn das keine direkten Punktbringer sind - und gib dem Gegner mal Gelegenheit, Fehler zu machen - ein sehr sehr wichtiges Prinzip.
2. Du spielst ausgeglichen, aber dein Gegner eben einen Tick sicherer und erfolgreicher - daher führt er eben knapp. Die Situation ist schwieriger zu drehen, da ja dein Gegner echt besser ist. Was kann man machen:
a) konsequent seine Schwächen anspielen und Stärken meiden - sollte man eigentlich immer machen
b) Rythmusstörungen ins Spiel bringen - etwa kurze, langsame Bälle einstreuen / ein paar leere halbhohe Bälle hinten auf die letzten 5 cm setzen / Schnittwechsel.
c) den Reserveaufschlag anbringen. Dabei handelt es sich um irgendeine Spezialschweinerei, die man sich tunlichst als Überraschung für die Zone 18:17/ 17:18/ 19:16/ 16:19 aufhebt. Wenn du keine Spezialschweinerei hast, dann tu so als ob: beim Aufschlag in die Knie gehen / während der Schlagbewegung ganz fürchterlich mit dem Schläger wackelen - halt irgendwie ganz anders und gefährlich aussehen. Der Gegner schlägt dann sehr oft auch ganz einfache Pupsbälle ins Netz oder in die Pampas - Standardreaktion "oh Mann das war ja gar nichts und den verhaue ich". Und schon hat man ihn mental angerempelt.
__________________
Immer schön eklig spielen !
|