Zitat:
Zitat von Brett13
Die Temperatur, um die es bei unserem Produkt geht, ist keine Eigenschaft eines Belages (wie z.B. das Belagmaterial, die Dicke, die Farbe, die Oberflächenstruktur etc.) sondern eine Zustandsgröße bzw. eine äußere Bedingung. Tischtennisbeläge unterliegen in der Praxis, je nach äußeren Bedingungen, großen Temperaturschwankungen von 40°C und mehr.
Bei höheren Temperaturen dehnen sich Beläge aus und das führt dann dazu, dass sie bei Belagsdickemessungen durchfallen können. Ebenso werden die messbaren VOC-Ausdünstungen mit höheren Temperaturen beeinflusst. Dazu sehe ich ein "künstliches" Aufheizen bis auf 50 ° durchaus als Regelverstoß gegen A 4.7 (4.7 Das Belagmaterial muss ohne irgendeine physikalische, chemische oder sonstige Behandlung verwendet werden.) an
|
Nebenbemerkung zur Physik im Alltag :
ein Material das einen solchen Ausdehnungkoeffizienten hat dass es sich bei einer Temperaturerhöhung von 20 oder 30°C (also von 20 auf Umgebungsbedingungen während des Spiels nicht zulässige 50 °C) um 1% ausdehnt (von 4,00 auf 4,04 mm) mag es vielleicht geben - Gummi (TT-Belag) mit einem typischen CTE (Ausdehnungskoeefizient) von 200 ppm/°C jedenfalls bleibt klar (mindestens um den Faktor 2) unter dem Toleranzgrenzwert wenn der Belag vor der Temperaturerhöhung regelgerecht war.
Da die
thermische Ausdehnung im allgemeinen reversibel ist und ein Belag schnell wieder auf Raumtemperatur abkühlt dürfte der Effekt spätestens nach dem Einspielen verpufft sein.