Zitat:
Zitat von Brett13
Wie soll man also deiner Meinung nach damit umgehen 
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Ich denke, man muss grundsätzlich mal unterscheiden zwischen Profis und Hobbyspielern. Auch wenn die Messgeräte sehr teuer sind, gehe ich davon aus, dass im Profibereich im Vorfeld feststellbar ist, ob ein Schläger zulässig ist oder nicht.
Diese Möglichkeit haben Hobbyspieler nicht. Ich habe für mich daraus die Konsequenzen gezogen und werde bei so einer Witzveranstaltung wie den Seniorenmeisterschaften einfach nicht mehr teilnehmen. Sollten auch Meisterschaftsspiele zur Farce werden, werde ich mir eben ein anderes Hobby suchen.
Ein Verband wird sich irgendwann einfach mal entscheiden müssen, ob er die Professionalisierung des Hobbybereichs wirklich für so sinnvoll hält. Bei dem derzeitigen Vorgehen werden immer eine ganze Reihe von Spielern durchs Sieb fallen. Den Sinn des Hobbysports darauf zu reduzieren, dass ein Spieler ein bestimmtes Schlagwerkzeug in der Hand hält, das professionellen Maßstäben genügt, halte ich für eine ziemlich verstörte Sichtweise.
Werden die Verbände die jetzt eingeschlagene Marschroute weiter verfolgen, müssen sie sich halt damit abfinden, dass immer mehr Leute TT bescheuert finden und darauf keine Lust mehr haben. Hat ein Verband kein Interesse am Mitgliederschwund, sollte er im Hobbybereich die High Tech Geräte besser zu Hause lassen und die Spieler einfach spielen lassen. Ich frage mich, für wen diese ganzen Materialregulierungen und Messgeräte überhaupt erfunden worden sind

Zum Wohle der Spieler ja ganz sicher nicht!
Gruß, Gabi