Zitat:
Zitat von Klaus123
Ich denke die Klebrigkeit bzw. die Gewöhnung an klebrige OGs seit Jugend an könnte es sein. Was aber auch nicht so ein K.O.-Kriterium ist. Ich wette mal ein Bier drauf, daß Ma Long schon bald vorhändisch mit einem T25 gesichtet wird. :-)
|
zu klaus:
höchstens nen spinart, aber nie nen t25
zurück zur frage des threaderstellers:
fast alle chinesen bauen ihr spiel mit der vorhand auf. also aufschlag-rückschlag, kurz-kurz und flip (spiel über den tisch).
das bedeutet das man einen möglichs kontrollierten belag auf der vorhand braucht der bei langsamen geschwindigkeiten (
trotz tuner)
relativ wenig katapult und tempo auf den ball überträgt.
bei hohen geschwindigkeiten aber eine enorme durchschlagkraft entwickeln, z.b. beim gegentopspin.
diese kriterien erfüllen chinabeläge viel eher als sämtliche europäische oder japanische tensoren a la tenergy, bryce speed und co.
europäer haben eher son hau druff spiel, extrem beispiel kalinikos kreanga.
besonders deutlich wird dies auf schnellen hölzern!
folgendes beispiel aus der sommerpause.
ich habe auf mein zweitholz "BTY-Photino" nen tenergy auf der rückhand gehabt, in
1.9mm. ungetunt und ungeklebt!
auf der vorhand hab ich nen fett getunten h3 neo
2.2mm mit viel frischkleber montiert.
trotz des dickeres, getunten und frischgeklebtes schwammes vom h3 neo war der belag bei passiven schlägen immer noch langsamer und kontrollierter als der tenergy!
das klebrige obergummi bremst den ball bei passiven schlägen...
ist diese klebrigkeit einmal weg, wird auch ein chinabelag schneller.
ich würd gerne nen h3 oder blue whale 2 auf der vorhand spielen können, habe dafür aber die technik nicht und kann damit keine anständige eröffnung spielen. ausserden sind mir chinabeläge zu hart.
glaube so geht es den meisten europäern