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AW: Richtlinie zur Schlägerkontrolle im DTTB
- Richtig ist jedenfalls, dass der Oberschiedsrichter (also nicht der am Tisch) die letztliche Entscheidungsgewalt darüber hat, mit welchem Material vor Ort gespielt werden darf und mit welchem nicht. Das hat Michael Keil völlig korrekt und sogar ziemlich kompakt -er schreibt ja gern auch mal länger- erklärt.
- Richtig ist aber auch, was Noppenzar vorhin hier geschrieben hat: Es ist schon die Aufgabe von uns Schiedsrichtern, mit dieser "Macht" nicht nach Gutdünken umzugehen sondern nach einigermaßen einheitlichen Maßstäben. Der OSR kann nach der Nasenform des Spielers gehen, sollte es aber nicht.
Man könnte die ITTF-Farbskala benutzen, aber es ist doch an sich ganz einfach: Wenn ein SRaT zu mir kommt und fragt: "Ist der rote Belag zu dunkel ?", dann sage ich: Nimm mal den Schläger und stell' Dich 2m hinter den Tisch. Ich stelle mich 2m hinter die andere Seite, und wenn ich ihn dann auf 6,74 m Abstand immer noch völlig unmöglich mit dem schwarzen Belag verwechseln kann (das ist nämlich die Absicht der Regel), dann sollte alles bestens sein und dem Recht beider Spieler Genüge getan.
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