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Alt 08.01.2011, 17:03
Rudi Endres Rudi Endres ist offline
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AW: Thesen von H.W. Gäb

Zitat:
Zitat von Neubaur Beitrag anzeigen
finde ich nicht. Aufschläge sind Training Intensiv , warum sollen Leute die viel an sich arbeiten, dafür bestraft werden.

Gäb sagt: " Unsere Athleten aber (und unsere Jugendlichen, die doch mit Tischtennis aus Freude am Ballwechsel und am Spiel beginnen!) trainieren am Ende Tage und Wochen ihres Sportlerlebens an der Perfektionierung eines Schlags, der den Ballwechsel und das Spiel allzu häufig von vorneherein zerstört und verhindert. Sie trainieren einen technisch hochkomplexen Schlag, dessen unglaubliche Raffinesse und dessen Wirkung die normalen Zuschauer aber gar nicht verstehen können. Und sie trainieren einen Schlag, der kaum einen athletischen und sportlichen Wert hat.
Es ist ein Schlag, der auch bei Weltranglistenspielern zu primitiv aussehenden Fehlern führt. Die Fülle der vermeintlich leichten Fehler nach dem Aufschlag und die Gründe für das schnelle Ende des Ballwechsels bei schlechter Rückgabe des Aufschlags verstehen nur wenige Insider, niemals aber ein normales Publikum in den Hallen oder an den optisch alles verkleinernden Bildschirmen.
Der Aufschlag nach heutigen Regeln beschädigt unseren Sport. Er verhindert Ballwechsel. Er hindert die Spieler daran, ihr athletisches Können zu zeigen. Er verhindert, dass das breite Sportpublikum Tischtennis als eine der athletischsten, artistischsten und kreativsten Sportarten der Welt anerkennt.
In der …. lässt sich nachlesen, dass im Halbfinale der WM in Yokohama zwischen Ma Long und Wang Hao ein glattes Drittel aller Punkte nach nur zwei (!) Ballberührungen beendet war.
Nur wenn wir die Regel so ändern, dass der Aufschlag seine spielzerstörene Bedeutung verliert und mehr der Eröffnung des Spiels und der Ballwechsel dient, werden wir Tischtennis nach vorne bringen.“
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Wenn Realität und Weltbild kollidieren, gewinnt meistens das Weltbild.
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