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Alt 09.01.2011, 01:46
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AW: Thesen von H.W. Gäb

Zitat:
Zitat von Rudi Endres Beitrag anzeigen
Seine ausführlich begründeten Kernthesen solltet ihr selbst durchlesen.

In der Einleitung schreibt er: "Die Voraussetzungen sind eigentlich exzellent. Tischtennis als weltweit betriebener Leistungssport hat sich in den letzten Jahrzehnten extrem athletisch und dynamisch entwickelt. Als Spiel ist es ein gesundes Life-Time-Vergnügen. ………
Doch diese eindrucksvollen Tatsachen stehen im Gegensatz zu den Entwicklungen im Umfeld unseres Sports. Tischtennis spielt in den Medien nur eine untergeordnete Rolle. Der DTTB ist im deutschen Sport zwar nach wie vor ein bedeutender Faktor, aber es gibt kein Wachstum. Die Zuschauerzahlen zeigen in Europa und auch China eine erschreckend negative Tendenz. Beim ITTF Grand Final Ende Dezember in Seoul liefen die Viertelfinal-Einzel in einer 10000 Menschen fassenden Arena vor 250 Zuschauern ab. Die relativ gut besuchten Veranstaltungen in Deutschland leben vom großen Heer der aktiven Spieler und Senioren, ziehen aber nur wenige generell am Sport interessierte Fans an. Es ist allerhöchste Zeit, zu analysieren und zu handeln. Ich glaube, dass wir es selbst zu verantworten haben, wenn die Attraktivität von Tischtennis in der Welt des Sports und beim Sportpublikum nur bedingt erkannt wird. Denn wir, ob ITTF,ETTU oder DTTB, wir sind es, die es bisher nicht fertig bringen, die Schönheit, die Artistik und die Dynamik unseres Spiels der Öffentlichkeit verständlich zu demonstrieren. Tischtennis leidet an Krankheiten, die eine Zukunft gefährden. Aber diese Krankheiten sind heilbar, denn sie liegen nicht in der Qualität des Sports begründet, sondern in einem überholten, falsch verstandenem Regelwerk. Und an Rahmenbedingungen, die man ändern kann.
Das ist vollkommen falsch mMn.

1. TT im Fernsehen ist extrem unpopulär vor allem bei den TT-Spielern, die sehr wohl " die Schönheit, die Artistik und die Dynamik unseres Spiels" zu schätzen wissen.

2. Deshalb ist die Idee, das allgemeine Publikum für TT-Übertragungen zu begeistern, völlig utopisch.

Diese 2 Fakten müssen wohl den Verantwortlichen bekannt sein, deshalb befürchte ich, dass wir wieder mit der alten, sich in den letzten 10 Jahren bewährten Masche zu tun haben, nämlich mit Propaganda, die die nächste Geldbeschaffungsmaßnahme durch Materialregeländerungen vorbereitet.
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