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AW: Spiel- und Tempoeigenschaften von einschichtigen Hinoki-Hölzern?
Eine weitere Alternative ist das Buttterfly Senkoh 90/85 oder gar max. (ca. 10 mm)
Ebenfalls gibt es ein einschichtiges Holz von Juic, das auch sehr hochwertig verarbeitet ist.
Ich habe diese neben dem Darker gespielt und gebe kurz meine Erfahrungen wieder.
1. Die Gewichtsunterschiede in einer Reihe sind groß. Beim Senkoh gibt es Schwankungen +/- 10 gr. Die leichten Exemplare vibrieren mehr und haben einen manchmal wirklich kleinen Sweetspot. Die Schwereren haben wenig Vibrationen, haben einen satteren Anschlag, einen etwas größeren Sweetspot aber auch meist weiniger Gefühl. Rein technisch hängt dies mit zwei Größen zusammen der Holzdichte und dem Trocknungsgrad. Die Dichte läßt sich meist annährend an der Enge der Maserung ablesen (eng=hohe Dichte=schwer), der Trocknungsgrad an der Farbe des Holzes (sehr hell = sehr trocken=leicht, dies gilt aber wirklich nur näherungsweise).
2. Weiter ist für die Spieleigenschaften die Beschaffenheit der Maserung wichtig. Ist sie sehr gleichmäßig und eng, haben die Hölzer den größten Sweetspot und die gleichmäßigsten Spieleigenschaften. Ist das nicht der Fall, führen außermittige Treffen zu ganz anderen Spieleigenschaften im Ballabsprung. Meiner Erfahrung nach führt das zu Problemen insbesondere bei Aufschlagannahme und Schuss (der kann dann ziemlich streuen!).
Die hochwertigsten Hölzer sind Darker und Juic (auch die teuersten!), man hier auch selektieren lassen oder sogar wenn man im Lotto gewonnen hat, handverlesene Exemplare in Japan erwerben. Die Senkohs sind günstiger aber auch deutlich weniger hochwertig.
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