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AW: Thesen von H.W. Gäb
Irgendwie erinnert mich die ganze Reformdiskusssion an den Spruch: "Wasch mich, aber mach mich nicht nass."
Für Außenstehende soll eine moderne Trendsportart entstehen. Für die Spieler soll sich möglichst wenig ändern.
Ich teile Gäbs Analyse. Seine Lösungsvorschläge überzeugen mich weniger. Man sollte ausführlich testen! Und zwar nicht ein Wochenende, sondern eine komplette Spielsaison.
Ich vermute, es wird zu Kompromissen kommen, die letztlich nichts bewirken, die Situation vielleicht sogar "verschlimmbessern" oder von der Materialentwicklung überholt werden.
Am Beginn einer wie auch immer gearteten Reform sollte daher eine Material-Positivliste stehen, die das ständige Hase-Igel-Spiel beendet.
Eine Positivliste legt eindeutig fest, was erlaubt ist. Alles was davon abweicht ist und bleibt verboten. Dabei müsste man sich auf leicht nachweisbare Eigenschaften beschränken.
Ich erfinde mal ein (nicht durchdachtes) Beispiel: Eine Reduzierung der Schwammdicke würde nichts bringen. Wahrscheinlich kämen neue,teure Schwämme auf den Markt. Die Katapultwirkung eines Belags unter exakt definierten Bedingungen könnte man hingegen relativ einfach testen.
Man muss von der Wirkung ausgehen, die ein Material maximal erzeugen darf.
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Doppelmoral: Souveränität von Staaten ist heilig – außer wenn es den eigenen Interessen widerspricht.
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