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Alt 18.01.2011, 10:57
User 17544 User 17544 ist offline
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AW: Richtlinie zur Schlägerkontrolle im DTTB

Zitat:
Zitat von Noppenzar Beitrag anzeigen
Was für eine Korinthenkackerei!

Wenn auf einer Seite der amigo richtig lesbar drauf ist und auf der anderen Seite joo..,.migo steht, kann ihn selbst der dümmste Mensch der Welt mit Ei mal schlägerdrehen identifizieren!

Und wenn nicht, schaut man in der larc unter joo.., da bleibt nur joola, dann sind, statt 1.000 nur noch ca. 50 Beläge zur auswahl, dann schaut man unter "out", dann bleiben vielleicht noch fünf Möglichkeiten. Dann vergleicht man die fehlenden Buchstaben, was eher eine Aufgabe für Erstklässler ist!

Dann bleibt nur noch der joola amigo übrig!

Habe für die "Lösung" ca. 20 Sekunden gebraucht...!
Als Spieler - also in hdd's Fall - würde ich das auch so sehen
Versetzt man sich in die Lage eines SR/OSR (bei einem Turnier mit SRaT ist ja nach Beamstandung des SRaT immer der OSR ausschlaggebend), wirst wohl auch du zugeben müssen, dass das eben ganz und gar nicht eindeutig ist. Gibt schließlich einige Beispiele, wo Beläge durch fehlende Buchstaben nicht mehr von unzlässigen Belägen zu unterscheiden sind. Einem OSR kann doch wohl nicht abverlangt werden, dass er ein wandelndes Belagslexikon ist! Der muss sich in der heutigen Zeit ja schon leider mit zugelassenen ox Noppengummis rumägern, die die in der Regel geforderte Maximaldicke ab Werk überschreiten.Dann noch das Theater mit der Textilunterlage. Sieht man die denn eigentlich immer Sobald ein OSR einen Schläger beanstandet ist er für den betroffenen Spieler immer ein Korinthenkacker.

Sorry, auch wenn ich hdd grundsätzlich für einen fairen Sportler halte und auch davon ausgehe, dass es sich um den Joola Amigo handelt, so hoffe ich doch sehr, dass er (und auch du) die bestehende Problematik anerkennt. Bei fehlenden Buchstaben ist ein OSR gezwungen eine Entscheidung zu treffen. Egal welche er da trifft, sie beruht in beiden Fällen auf eine Vermutung. Hier über Wahrscheinlichkeiten zu diskutieren macht es auch nicht besser. Mag ja sogar sein, dass es ein Joola-Archiv für Beläge gibt, wo alle je produzierten Beläge aufgeführt sind. Daran mag es dann möglich sein diesen Belag auch ohne die fehlenden Buchstaben eindeutig zu identifizieren. Aber solche Recherchen anzustellen, kann man einem OSR mit Sicherheit nicht ernsthaft abverlagen. Weil man das nicht kann, gibt es den Regelteil B 2.1.3.
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