Zitat:
Zitat von Fozzi
Ich teile zudem auch nicht die Meinung des Autors, in diesem Zusammenhang "blind" zu sein. Im Gegenteil, unser Studiengang war wesentlich geprägt von Wiwi-Fremden Themen und "Zwischenmenschlichem" wie Philisophie, Ökologie, Teamarbeit, Motivation, Konfliktlösung, REFA, Arbeitsergonomie usw.
Aber wie ich schon einräumte, vielleicht hab ich seine Kritik auch einfach nicht verstanden, mag sein. 
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Der Autor hat doch auch nicht geschrieben, dass Du blind bist, sondern der Homo Oeconomicus.
Natürlich ist 'die Wirtschaftswissenschaft' blind, dass ist ja auch so gewollt.
"Die Marktwirtschaft ist effizient, aber nicht immer gerecht. Der Markt entlohnt nach Knappheit und ist auf dem sozialen Auge blind." (H.W. Sinn, seines Zeichens nicht im Verdacht zu sozialen Zärteleien neigender 'Ökonom'...)
Daran ändert auch die Tatsache nix, dass man mal Arbeitsergonomie macht.
Aber darin liegt ja auch nicht das Problem. Das liegt darin, dass der Markt (bzw. seine Vertreter) gerne Kompetenzen überschreitet und die hübschen Modelle, die in der Wirtschaftswelt vielleicht wunderbar funktionieren ein ganz klein wenig ausweitet.