Zitat:
Zitat von Slawe
2) der Aufwand mit 370 Teams ist auf Seiten des DTTB sehr groß (größer als erwartet). Finanziell ist lt. DTTB kein Geld aus den Meldegeldern der OL und RL über, da dies in die Qualifikationsveranstaltungen für Einzelveranstaltungen der Regionen geht. Das Weniger an Meldegeldern (bei weniger Mannschaften) soll aber nicht zulasten der Regionen gehen. Zur Zeit ist die Abwicklung der Oberliga auf Seiten des DTTB nur mittels einer zusätzlich eingestellten Teilzeitkraft möglich. Diese soll möglichst wieder wegfallen.
3) Die Struktur ist „schlüssiger“: 1x 1.Bundesliga, 2 x 2.Bundesliga, 4 x Regionalliga, 8 x Oberliga. Auf und Abstieg ist dann zwischen diesen Ligen einfacher zu regeln.
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Das ist absolute Weltklasse. Erst panieren die großen Mitgliedsverbände die kleinen in freudiger Zusammenarbeit mit dem DTTB, lösen die Regionalverbände faktisch auf, und jetzt beschwert man sich über die Arbeit?! Ich fasse es nicht. Was für Sissys...
Tischtennis in der Fläche findet in Mannschaften statt, nicht auf (offiziellen) Einzelturnieren und obskuren Qualifikationsevents einer zusammen gewürfelten Region. Wenn man das ganze "professionalisiert" *hust*, dann sollte man sich nicht wundern, wenn mittelfristig auch die OL und RL ihre Sollstärke auch mal nicht mehr erreichen.
Die schlüssigere Struktur vermag ich tatsächlich einigermaßen nachzuvollziehen.
Eine gleichmäßige Aufteilung auf die Regionen wird aber a) nicht einfach werden und b) werden den Vereinen zusätzliche Kosten entstehen, denn b1) der Aufwand für den Verband wird ja wieder größer (

) und b2) aus der obersten SH-Ecke in die unterste BB-Ecke macht bestimmt viel Spaß und ist für'n Appel und'n Ei zu haben.
Weiteres Problem, was ich zumindest sehe/erwarte: Die "guthobbyklassigen" Vereine (=VL-->/OL/RL) werden weiter aus ihren Regionen entwurzelt. Vielleicht sollte man mal Richtung Fußball gucken - da gibt es genau entgegengesetzte Überlegungen, zumindest für die Region Nord/Nord-West. Nicht umsonst, und hoffentlich auch nicht vergebens.
Ich wäre auch immer noch interessiert an den Urhebern dieser Überlegungen.