Zitat:
Zitat von Peter Igel
Den verlinkten Beitrag find ich sogar ausgesprochen gut.
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Da gibt's auch noch andere gut Artikel...

auch ganz passend hier z.B. zur
Entsolidarisierung
Zitat:
Zitat von Peter Igel
SO ist dss nämlich nicht konzipiert mit der "Grundsicherung.
Ich weiß, hört sich hart und ungerecht an.
Geht aber nun mal leider nicht anders.
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Ist es ja auch irgendwie, hart und ungerecht, oder nicht

?
Eine soziale Absicherung hat für mich auch einen moralischen Aspekt, sprich: ich muss nicht unbedingt fürchten, "alles" zu verlieren, wenn ich (unverschuldet noch) meinen Job verliere, z.B. weil ich krank werde.
Wenn - Achtung, Phrase! - "der Sozialstaat ausgehöhlt wird", dann fällt diese Absicherung zumindest zum Teil weg. Sie steht aber nunmal im Grundgesetz. Diejenigen, die wirklich "auf Kosten des Staates" leben wollen - meines Erachtens die absolute Minderheit -, machen das aber selbst dann trotzdem noch. Alle anderen sind dann Kollateralschäden...
Seh' schon, das läuft wieder auf die Frage hinaus, welche "Gruppe" nun in der Mehrheit ist.
Nur so viel:
Hier wird der Sozialstaat immer wieder als Wurzel aller heutigen Probleme dargestellt und die (angeblich überdimensionierten) Sozialleistungen als Barmherzigkeiten "angepriesen".
Und genau das finde ich einfach falsch. Komplett falsch.
Hierzu gefällt mir folgender Artikel ganz gut - ist wirklich lesenswert:
Heimat Sozialstaat