Fernsehen und Einstieg: Das ist genau meine Meinung.
Was meines Erachtens gleichzeitig "finanziell machbar" ist und etwas bringen könnte (caveat: ich bin nicht vom Fach und kann das daher durchaus grotesk falsch einschätzen):
Jahr N bietet die Bundesliga-Gesellschaft allen Vereinen an, live zu streamen - freiwillige Basis. Dabei wird eine einzige Kameraposition vorgeschrieben, nämlich schräg vom Rand, nahe der Ecke an der langen Seite. (Ich sitze dort öfters am elektronischen Zählegrät: die Position ist sehr, sehr gut). Freiwillig von mir aus auch mit aktivem Filmer und Positionswechseln - halte das aber für unnötig.
Kostenpunkt? Weiß ich nicht genau, aber ich rechne jetzt mal großzügig 3000 Euro als einmalige Anschafung für eine gute, Übertragungsfähige Kamera. Das dürften sich Erstliga-Vereine durchaus leisten können. Übertragungskosten kann man sicher über die Betreibergesellschaft übernehmen. (Ich gebe zu: Ich stecke nicht in den Finanzen drinnen und mag Kosten falls einschätzen!) Der Rest ist dann eine Person, welche die Kamera aufstellt und zum Internet verbindet; Internet muss wegen des elZG sowieso da sein. (Eventueller Knackpunkt: Upstream. Aber dann sendet man beispielsweise intendiert +5min Zeitverzögert und kürzt in der Mitte Pause (oder auch nicht). Wenn man das vorher ansagt sollte das durchaus akzeptabel sein.)
Was soll das jetzt bringen?
=> Tischtennis ist medial präsent, "live" sogar
=> Beim Internet kann man frei senden. Server aufstellen und los! Kein Anbiedern beim Fernsehsendern; vollkommen freie Sendbarkeit
=> Man kann das Material zur Bearbeitung frei geben => Tie-In Web2.0, Popularität Tischtennis-Videos auf Youtube. Macht es Fans einfacher, das Material noch weiter zu verbreiten.
=> Auch professionelle Nachbearbeitung möglich. (U.A. ggf. fertiges Material fürs Fernsehen)
=> Hoffnung: Wenn sich das so verbreitet, dann wird ggf. auch das Fernsehen aufmerksam. (Denn wie gesagt: Man muss eigentlich dahin kommen, dass das Fernsehen übertragen WILL.)
=> Werbung ist sendbar - Tischtennis-spezifisch oder auch anders. In der Pause, in Satzpausen... (da eh kein Kommentar - wobei man den auch bieten _könnte_) -> refinanzierung? Könnte man in einem Testjahr auch den Vereinen überlassen, samt evtl. Einnahmen. Wird technisch dann aber wohl ein wenig anspruchsvoller als eine durchgehende Live-Sendung.
Das sollte man in einem freiwilligen Jahr testen. Wer will macht, wer nicht will halt nicht. Wenn man dann merkt, dass das etwas bringt, dann kann man es im Jahr N+1 oder N+2 als Pflicht einführen für die erste Liga. Wenn nicht... naja, dann ging mal wieder eine Idee daneben