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AW: Thesen von H.W. Gäb
Man kann sich Extrembeispiele herauspicken. So etwa die Begegnung Tokic gegen Apolonia, in der Tokic das Kunststück fertig brachte in zwei Sätzen nur einen einzigen gegnerischen Aufschlag auf den Tisch zu bekommen. Jeder der dabei war wird es bestätigen. Andererseits gibt es Profispiele bei denen fast jeder Rückschlag gelingt. Aus Sicht des Laien und damit des potenziellen Zuschauers besteht das Rückschlagproblem. Wir "Experten" nehmen die vielen scheinbar leichten Fehler kaum wahr, weil wir sie einordnen können. Für den Laien sind diese Fehler ein Hauptmerkmal unseres Sports. Er verliert das Interesse.
Man kann alles lassen wie es ist. Aber dann sollte man keine großen Events in TT-Entwicklungsländer vergeben. Eine WM vor leeren Hallen ist der Supergau schlechthin.
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Wenn Realität und Weltbild kollidieren, gewinnt meistens das Weltbild.
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