Die antwort aus dem Buch ist wirklich irrefuehrend. Ich kann natuerlich bei einem "Stoff", hier Wasser bei jedem Druck, jede beliebige Temperatur (d.h. zwischen absolutem Nullpunkt und Zersetzung natuerlich) einstellen (mal unter Phasendiagramm, p,T-Diagramm nachschauen). Die FRage ist nur welches Agreggatzustand das System dann besitzt. So hat Wasser bei hohem Druck wie er z.B in der Flasche herrscht und bei Gefrierschrankstemperatur einen Fluessigen Zustand, und bei Normaldruck und gefrieschrankstemperatur einen festen Aggrgatzustand (bei den meisten anderern Systemen ist es ungekehrt, deswegen Anomalie) und bei Raumtemperatur und Normaldruck wieder einen fluessigen.
Dieses "groesste Dichte bei 4grad" bezieht sich natuerlich auch nur auf Normaldruck, bei anderen Druecken sind das dann anders aus. Exakt formuliert besteht die Anomalie des Wassers in der negativen! Steigung des Phasenuebergangs
gasfoermig-fluessig im Phasendiagramm des Wassers.
Gruesse,
Yeti