Also ich habe große Probleme mit einer mannschaftsübergreifenden Umstellungspflicht. Das TTR bildet halt nicht alle Aspekte des "Tischtennislebens" ab. Beispiele:
1. Aufstieg
Nach einem Aufstieg ist es gerade im 1.Paarkreuz ein hartes Brot wg. z.T. eingekaufter "Profis" bei den Gegner. Gerade als Nummer 2 ist eine schlechte Bilanz wahrscheinlich. Zum Dank, daß man sich "geopfert" hat, fliegt man zur Rückrunde aus der Mannschaft, da die Spieler in der 2. Mannschaft lustig gepunktet haben.
2. Einbau von Nachwuchsspielern
Habe ich im Nachwuchsbereich nur einen guten Spieler, die Mannschaft spielt in der 1.KK, kommt er nicht in die Reichweite einer 1. oder 2. Mannschaft.
3. Wiedereinstieg von Spielern
Will ein Spieler nach einer längeren Pause wieder einsteigen und hat bereits ein TTR, müsste er z. B. in der III. anfangen, obwohl er nach dem Potential in die erste gehört.
Hat er noch kein TTR, da er aus einem Verband kommt, der sich der "Click-TT-Mafia" noch nicht angeschlossen hat, kann der Verein ihn nach der tatsächlichen Spielstärke aufstellen.
4. Einfluss von Turnierergebnissen auf die Mannschaftsaufstellung
Wird sich m. E. negativ auf die Teilnehmerzahlen auswirken. Wieso soll ich zum Spaß meine Position in der Mannschaft riskieren? Da muss man sich in der Zeit vor der neuen Saison jede Meldung, insbesondere die einer zusätzlichen Klasse, schwer überlegen. Andersrum wird ein Schuh`draus: Sinnvoll wäre nur die Berücksichtigung des TTR für die Turnierklasseneinstufung! Stichwort: "Turnierhaie"
Fazit:
Sollte es, gerade vor der ersten Saison, keine weitgehenden Gestaltungsräume für Vereine und Klassenleiter geben, werden sich einige Mannschaften auflösen!
Heribert Pilch,
sehr skeptisch