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Alt 31.01.2011, 18:55
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AW: Herren Bezirksliga Gr.1 - 2010/11

Spvgg Oedheim I – FC Unterheimbach I 9 : 5
Nach dem doch schon denkwürdigen Hinspiel waren wir auf einiges gefasst. Doch es wurde noch besser.
Dieses Spiel stand ganz eindeutig unter dem Motto: „Niveau ist keine Hautcreme“.
Oedheim spielte an diesem Tage mit U. Drecksack, M. Bauer I, S. Drecksack, M. Bauer II, T. Drecksack und
M. „Jetzt weiß ich, was ihr meint“ Bauer III. Nein, das sind keine hockkarätigen Neuzugänge, diese Beinamen
bekamen wir während des Spiels vom Unterheimbacher Sympathieträger Thomas Layer. Dieser machte
erneut jeden und alles für seine Niederlagen verantwortlich. Nur einen vergaß er dabei. Sich selbst. Bei einer
Bilanz von 4:16 ist das doch eher überraschend. Oedheimer als Bauern zu bezeichnen, wenn man evtl. aus
einer 1077 Einwohnermetropole stammt, halte ich übrigens für etwas gewagt.
Die Doppel stellten wir taktisch um, was eine 3:0 Führung mit sich brachte. Ein erstes Highlight dabei war
sicherlich das spielerisch hochwertige Match zwischen Denz/Bez und Schellhorn/Beutenmüller, welches die
Oedheimer im 5. Satz für sich entscheiden konnten. Das zweite Highlight folgte dann im 3. Doppel, als ein
gewisser Bernhard Klein sich ganz dezent über einen Netzroller freute. Da hatte so mancher in der Halle ein
kleines Déjà-vu. Im vorderen Paarkreuz hatte Markus dann kaum eine Chance gegen den starken Schellhorn
und Gerwert lummelte sich glücklich zu einem Sieg gegen die Unterheimbacher Nummer 2. In der Mitte gingen dann beide Partien an den Gast, wobei vor allem Stephans Niederlage gegen den gut treffenden Klein
unerwartet war. Der Lärmpegel schnellte danach wieder rasant nach oben. „Tschuuuuuuuuu“ schallte es
durch die Halle. Meist gefolgt von einer locker, mit geballter Faust, gejoggten Ehrenrunde. Der junge S.
Fleisch war wieder „on fire“ und den ersten Satz verlor er auch nur, weil Stephan ihn darauf hinwies, dass er
doch bitte nach jedem 6. Punkt zum Handtuch gehen sollte. Der Lerneffekt war übrigens sehr gering, der
Empörungseffekt auf der Tribüne umso größer. Stephan, wie konntest du nur? Regeln gibt es doch nur, damit man sich nicht daran hält. Da kann ein Schiedsrichter auch mal für den eigenen Mann klatschen. Nach
Tobses sicherem Sieg gingen wir mit einer 5:4 Führung in den 2. Durchgang.
Das eigentliche Spitzenspiel war dann keines, da die Unterheimbacher Nummer 1 Gerwert keine Chance ließ
und es folglich mit 3:0 endete. Vielleicht hatte sich Gerwert auch von einem nett gemeinten Ruf („Zieh ihm
das Stirnband vom Kopf“) beeindrucken lassen. Nee, hat er nicht. Vom Kopfschütteln war es ihm nur kurz
schwindelig. Der Rest ist dann schnell erzählt. Markus, Stephan, Marco und Tobse siegten anschließend
deutlich zum 9:5 Endstand. Wichtig zu erwähnen ist, dass auch Manu sein Match locker gewann, was leider
nicht mehr zählte.
Über dieses Spiel werden wir noch in vielen Jahren reden. Dann hoffentlich auch über die spielerische Klasse
eines Armin Schellhorn und das vernünftige und faire Auftreten der Herren Beutenmüller und Geiger. Den
Rest wollen wir eigentlich vergessen. Sollten während der beiden Partien von unserer Seite irgendwelche
Dinge vorgefallen sein, die diese Verhaltenskreativität mancher Unterheimbacher hervorgerufen hat, möchte
ich mich dafür entschuldigen.
Fazit:
• Niveau sieht nur von unten aus wie Arroganz

Klasse Bericht, bei welchem ich zu jedem Punkt zustimme !
auch wenn man ein paar Dinge noch etwas anders hätte sehen können.
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