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AW: Westdeutsche Schülermeisterschaften 2011 in Arnsberg Holzen
Hier viele Beiträge in den Bereich der "Polemik" einzuordnen halte ich doch für etwas unglücklich formuliert!
Sicher war der ein oder andere Akteur dabei, der, mangels Kenntnis oder schlicht aus unbedarftheit positiv auf voc getestet wurde!
Hier mal zwei konkrete Lösungsvorschläge:
erstens sollten die freiwilligen Kontrollen zur Pflicht gemacht werden, dies nähme schon einiges an "schärfe" aus dem Wettbewerb!
Die zugelassenen Schläger verbleiben dann bei der turnierleitung und jedwede Tests während des Turniers fallen dann weg!
Zweitens mangelt es in meinen Augen im Bereich der voc-Messungen mittels minirae eindeutig in der Kommunikation mit den aktiven!
Hier könnte, eventuell über den Bezirk, jeder Teilnehmer vorher in verständlichen Worten angeschrieben werden, was zu beachten ist, da das Kauderwelsch der offiziellen Richtlinie nicht nur für schüler und Jugendliche schwer vermittelbar ist.
Ein großes Problem sehe ich aber in der Tatsache, und diese gibt es unbestreitbar, dass gerade gekaufte Beläge, die nicht vom Akteur auf dem Balkon gelüftet, sondern regelkonform im Shop montiert wurden, zum Teil als nicht zulässig gemessen werden!
Hier muss gehandelt werden!
Sicher, viele der Akteure auf diesem Level haben einen ausrüstervertrag und keine Probleme, wie der user Funzel schreibt, mit drei oder mehr Schlägern zu so einem Turnier zu fahren, aber was macht ein sozial schwächerer jugendlicher, dessen Eltern nur in der Lage sind ein- oder zweimal im Jahr neues, vom Munde abgespartes, Material zu kaufen?
Der hat nur einen Schläger!
Was passiert, wenn in der Woche vor dem Turnier ein Belag eines Spielers beschädigt wird?
Hier muss er, ohne Konsequenzen befürchten zu müssen, in den Shop gehen können und (für teures Geld), Material montieren lassen können, mit dem er dann auch teilnehmen darf, schließlich sind die Materialien ja für den Verbraucher augenscheinlich problemlos nutzbar, da ganz normal gekauft und mit ittf-Zulassung versehen!
Hier handelt es sich nicht um Profis, die im Jahr 200 Beläge auf ihre Schläger pappen, wie andere Menschen den Käse aufs Brot, auch wird hier ganz normale Handelsware genutzt und nicht Factory tuned spezialausgaben, vorgemessen und gelüftet!
Deshalb sollte die Verfahrensweise zumindest überdacht werden und eventuell in diesem "hobbybereich", nichts anderes ist es, eventulell das enez, als praktikablere Lösung, angewendet werden!
Dies funktionierte doch zwei Jahre recht gut ohne so einen Aufschrei wie mit dem minirae!
Hier sollte wirklich bedacht werden, dass die Akteure, egal ob Schüler, Jugendliche oder Senioren mit den ganzen "handhabungs"-hinweisen eventuell schlichtweg überfordert sind, denn da gebe ich Herrn czichun recht, wer die Probleme kennt und weiß, wie er sich zu verhalten hat, besteht die Kontrollen mühelos!
Da aber die allermeisten Akteure wohl maximal ein- oder zweimal im jahr mit dem testlabor in Berührung kommen, wird sich kein "normalspieler" hier solche Gedanken machen und handlungsstränge ableiten, wie ein profi!
Dessen sollten sich die verantwortlichen bewusst sein!
Und nur mal so als Gedankengang:
im virdergrung steht ja der Gesundheitsschutz, ist es da sinnvoll ausdampfende Beläge eventuell offen im Kinderzimmer ne Woche lüften zu lassen?
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