Einzelnen Beitrag anzeigen
  #47  
Alt 01.02.2011, 11:24
User 17544 User 17544 ist offline
...
Foren-Urgestein - Master of discussion ***
 
Registriert seit: 02.08.2006
Beiträge: 11.720
User 17544 ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt (Renommeepunkte ungefähr beim Startwert +20)
AW: Westdeutsche Schülermeisterschaften 2011 in Arnsberg Holzen

Zitat:
Zitat von LJF Beitrag anzeigen
Die westdeutschen Schülermeisterschaften sind vorbei und es macht sich nun zum vierten Mal hintereinander eine große Enttäuschung breit.
Wir betreiben alle den unfairsten Sport der Welt, von 100 jungen Menschen, von denen keiner älter ist als 14 Jahre, sind 40 oder mehr beim Betrug erwischt worden.
Die Lage ist hoffnungslos.
Ludger Faßbender, Kreisjugendwart Bonn und Bezirks- Schülerwart Mittelrhein
Wie man nun dem Beitrag 42 entnehmen kann, sind exakt 14 Schläger beanstandet worden.

Die WTTV-SchülerInnen-Meisterschaft ist kein Feld-Wald- und Wiesenturnier, sondern das höchste Turnier auf Verbandsebene. Für dieses Turnier haben sich nur SchülerInnen qualifiziert, bei denen man davon ausgehen darf, dass es sich um KönnerInnen handelt, die durch gezielte und begrüßenswerte Förderung zu sportlichen Größen herangewachsen sind. Zumindest ihren Förderern darf abverlangt werden, dass sie sich auch ausreichend mit den bekannten Regeln auseinandersetzen und dafür Sorge tragen, dass ihre Schützlinge diese einhalten.

Auch wenn ich es nachwievor für sehr bedauerlich halte, dass neue Beläge nicht in dem Zustand ausgeliefert werden, wie es von den Richtlinien für Schlägerkontrollen gefordert wird, finde ich es sehr verwunderlich, dass es immer noch nicht zu allen Akteuren und ihren Betreuern durchgedrungen ist. Bei den Verbandsbesten - gleich welchen Alters - um so mehr. Dass da immer noch mit VOC-haltigen Klebern vor einem solchen Wettbewerb geklebt wird halte ich sogar für fahrlässig.

Zitat:
Zitat von LJF Beitrag anzeigen
Ich möchte hier auf keinen Fall falsch verstanden werden: Ich bin einverstanden mit Tests, aber ich habe erhebliche Zweifel an der Seriosität und der Qualität der Testgeräte und der Durchführung.
Angesichts der Klarstellung, dass 14 und nicht 40 Schläger beanstandet wurden und dass die Bereitschaft die ab 8 Uhr möglichen freiwilligen Schlägerkontrollen wahrzunehmen nicht all zu groß war, stellt sich mir die Frage nach der Seriosität der Tests und der Testgeräte erst gar nicht.

Ich finde es bedauerlich, dass hier mit Kinderängsten und deren Unschuld von Seiten der Eltern und Betreuer/Förderer gegen Kontrolleure und Schiedsrichter gewettert wird. Eigentlich finde ich es sogar zu tiefst traurig.

Sportlichen Ehrgeiz zu fördern ist eine gute Sache. Es sollte aber auch dazugehören, dass Eltern, Betreuer und Förderer ihre Schützlinge über Regeln und deren Notwendigkeit aufklären. Wenn Kindern eingeimpft wird, dass Kontrolleure und Schiedsrichter "böse" Menschen sind, die ihnen nur schlechtes wollen, so ist dass sicherlich für ihre weitere Entwicklung nicht wirklich förderlich.

Das Eltern und Betreuer die Kinder in Schutz nehmen ist vollkommen in Ordnung. Dass hier nun sämtlicher Unmut auf die Schlägertests und die ausführenden Personen mit nicht haltbaren Behauptungen projeziert wird ist im höchsten Maße unfair.
Mit Zitat antworten