Zitat:
Zitat von Chirurg
Wir bewegen uns z.T. in Größenordnungen, die nicht mehr so leicht festzustellen sind
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Wenn die Spieler sich in solche Größenordnungen begeben, reizen sie bewusst bis zum Anschlag aus und müssen entweder damit rechnen, dass ihr Messwerkzeug (Netzlehre?) nicht genau genug misst und es passieren kann, dass die Belagdicke überschritten wird, oder sie schaffen sich ein entsprechendes Messwerkzeug an, das präzise(r) misst. Fakt ist: Wer ganz normal einen Belag kauft und diesen nicht manipuliert, läuft keine Gefahr, in die kaum messbaren Größenordnungen zu gelangen und ggf. Probleme zu bekommen. Mit der bisher einzigen bekannten Ausnahme D.tecs.
Zitat:
Zitat von Chirurg
Ein Spieler musste seinen D'tecs bei den Senioren BM 3x nachmessen lassen und die Schiedsrichter sind 3x mal zu dem Ergebnis gekommen, dass der Belag die zulässige Noppendicke nicht überschreitet
Bei den WDSM wurde derselbe (!!!) Belag als zu dick bewertet. Wenn selbst die Schiedsrichter hier nicht zu zuverlässigen Ergebnissen kommen können, wie kann man das dann von dem Spieler zu Hause erwarten?
Gruß, Gabi
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Die erste Frage die mir dazu sofort einfällt liegt auf der Hand: Wie haben denn die drei SR gemessen? Standard ist ja leider die Netzlehre, und wie genau die ist, können wir uns an den fünf Fingern ausrechnen. Ich finde es nicht überraschend, wenn die drei SR mit ungenauen Messinstrumenten zu einem anderen Ergebnis kommen als der SR, der mit einem genaueren Messinstrument misst. Allerdings muss dann die Frage in der Tat erlaubt sein, wie sich ein Spieler darauf verlassen kann. Kann er ja offensichtlich nicht, aber wie soll der Spieler selbst entscheiden können, ob er eine zuverlässige Aussage bekommen hat oder nicht? Das ist in der Tat schwierig, sollte m.E. aber dazu führen, dass alle SR nicht mehr mit der sehr ungenauen Netzlehre messen dürfen, sondern (mindestens) die Belaglupe verwenden.