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AW: Richtlinie zur Schlägerkontrolle im DTTB
Was mich etwas nachdenklich stimmt - neben vielen anderen Aspekten - ist die Tatsache, dass es für Spieler praktisch unmöglich ist kurzfristig auf einen Materialdefekt zu reagieren. Denn "gschwind" mal in einen Shop zu gehen und neues Material kaufen - ist nicht, der Schläger muss ja erst mehrere Tage ausgelüftet werden.
Eine Verbesserung der Situation gäbe es ja nur dann - dann würden auch die Hersteller reagieren - wenn Werksausdünstungen für jeden Belag und Kleber veröffentlicht würden. Details dafür ließen sich sicherlich entwickeln.
DANN hätte man nämlich zum einen Vergleichswerte um Manipulationen aufzudecken. Weiter wären so vermutlich die Hersteller gezwungen ihre Produktionsmethoden zu überdenken. Denn niemand würde Beläge kaufen, die ab Werk schon über den festgelegten Grenzwerten liegen. Jetzt, da niemand nichts überprüfen kann ist das ja nicht notwendig, der schwarze Peter wird einfach im Kreis weitergereicht. Was wir gerade ja auch erleben.
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Es reicht nicht, ein guter Spieler zu sein – man muss auch noch gut spielen. Dr. Siegbert Tarrasch
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