Einzelnen Beitrag anzeigen
  #109  
Alt 05.02.2011, 11:43
User 17544 User 17544 ist offline
...
Foren-Urgestein - Master of discussion ***
 
Registriert seit: 02.08.2006
Beiträge: 11.720
User 17544 ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt (Renommeepunkte ungefähr beim Startwert +20)
AW: Westdeutsche Schülermeisterschaften 2011 in Arnsberg Holzen

Zitat:
Zitat von Noppenzar Beitrag anzeigen
Vielleicht weitet man auch die freiwilligen tests aus, aber irgendwas wird passieren, denn so blöd sind die Herren nicht, dass sie sich der Problematik nicht bewusst sind!
Das scheint mir ab den CO-Runden augenblicklich für alle Beteiligten die sinnvollste Lösung zu sein.

Auch wenn auf Grund des Gerätemangels ein logistisches Problem besteht, sollte es machbar sein, dass jeder Teilnehmer die Möglichkeit erhält seinen Schläger vor einem CO-Rundenspiel ohne Konsequenzen testen zu lassen. Den Spielraum geben schließlich die ITTF-Vorgaben her. Unnötig kampflos gewertete Spiele in den CO-Runden sind ja wohl von keiner Seite erstrebenswert.

Alle Teilnehmer vor dem Wettkampf mittels eines Merkblattes auch noch mal eindringlich auf die Problematik hinzuweisen, kann sicher nicht schaden.
Neue Beläge gut auslüften zu lassen und darauf zu achten, dass möglichst mit VOC-freien Klebern Beläge montiert werden, ist da nur eine Sache. Die Gefahr, dass selbst regelkonforme Schläger bei Unachtsamkeit "infiziert" werden können, besteht ja leider auch noch. So etwas kann wohl durch viele Dinge passieren. Plastiktüten, Schlägerhüllen, Schlägerkoffer, in denen zuvor evtl. VOC-haltige (neue) Schläger aufbewahrt wurden, können eine Ursache sein. Ebenso neue Zweitschläger, denen man keine Beachtung geschenkt hat, aber zusammen mit dem gut ausgelüfteten Schläger aufbewahrt werden. Irgend ein nicht ganz dichter Behälter in der Sporttasche, aus dem VOC-haltige Mittel ausströmen könnten. Wie z.B. 'ne Dose Kleber für den Notfall usw.

Dann könnte den Spielern angeboten werden ihre getesteten Schläger, die für zulässig erklärt worden sind, so lange bis sie aus dem Turnier ausgeschieden sind in der Obhut der Schiedsrichter zu lassen. Ist zwar auch ein logistischer Aufwand, aber ebenfalls machbar. Dazu reichen schlichte Tüten, die mit dem Namen der Besitzer versehen werden. Beim Spielaufruf nehmen die SRaT die Schläger mit an den Tisch und von denjenigen Spielern, die weiterkommen, werden die Schläger anschließend von den SRaT wieder in die Tüte gepackt und im Schlägerkontrollraum abgegeben. Mehrmahliges testen ein und des selben Schläger wäre somit nicht mehr nötig, ja sogar blödsinnig...

Mit ein bisschen guten Willen auf beiden Seiten (Schiedsrichter und Spieler) sollte sich jedenfalls eine machbare Lösung finden lassen um weitestgehend Kollateralschäden zu vermeiden...
Mit Zitat antworten