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Zitat von blackspin
... Übrigens jogge ich eigentlich immer alleine. Aber was hat das damit zu tun?
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Nichts, wenn man bei körperlichen Beschwerden ausschließlich von einer mechanischen Belastungsproblematik ausgeht, also Fehl-, Falsch-, oder Überbelastung.
Aber sehr viel, wenn man eine Wechselwirkung zwischen eigenen Empfindungen und körperlichen Reaktionen zugrunde legt. Sportler beobachten ein solches Zusammenspiel relativ häufig z.B. vor oder während einem Wettkampf.
Daß es zwischen den Schulterproblemen eines Individuums und dessen sozialem Umfeld, ebenfalls eine solche Verbindung gibt, ist weitgehend unbekannt.
Das Laufen ohne Begleitung verleitet in hohem Maße dazu sich gedanklich in die (Lebens-) aktuellen Themen zu vertiefen. (Beim Radfahren sollte, der Geschwindigkeit wegen, die Aufmerksamkeit besser nicht zu sehr abschweifen.)
Dreht sich das Gedankenkarussell beispielsweise um Streitthemen mit einem Partner (im engeren oder weiteren Sinne), können Mißempfindungen in der Schulter die Folge sein. (Beim Rechtshänder dann in der rechten Schulter!)
Es ist, wie gesagt, nur eine Vermutung, aber achte mal darauf, was Dich beim Laufen innerlich beschäftigt.