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Zitat von macbean
Ganz einfach, die Differenz ist viel zu groß, Umstellungen im negativen Sinn sind unsinnig und haben nichts mit taktischen Möglichkeiten innerhalb einer Mannschaft zu tun.
Nehmen wir folgendes Beispiel:
Spieler A spielt 350
Spieler B spielt 360 (spielte hinter ihm aufgrund der LPZ der vergangenden Serie)
Nun dürfen Spieler A und B tauschen, völlig in Ordnung.
Spieler A spielt 350
Spieler B spielt 340
Beide Spieler dürfen tauschen.
Also ist es im Prinzip eine 20,00 LPZ-Spanne in der getauscht werden darf.
Nehmen wir noch ein weiteres Beispiel, teilweise wurde so auch umgestellt.
Spieler A spielt 390
Spieler B spielt 410
Spieler C spielt 400
Diese Spieler waren in der Reihenfolge aufgestellt.
Zur Rückrunde muss Spieler B mit Spieler A tauschen.
Wurde auch getan, nur das Spieler C jetzt vor beiden anderen Spielern spielt, man hat also im Normalfall nicht nach Stärke aufgestellt sondern wieder ne "Strohpuppe" nach Vorne gestellt damit der Beste von diesen Dreien weiterhin in seinem PK spielen darf.
Und das alles regelkonform.
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Jetzt bringst Du mögliche Spanne von aufstellbaren Spielern vor einem festgelegten Spieler und den Unterschied eines Spielers zu einem festgelegten Spieler durcheineander oder vermischst das.
Spieler A hat LPZ 360, Spieler B 350, Spieler C 370. Beide können vor A aufgestellt werden. Die Differenz von B zu C beträgt 20, das stimmt, aber dadurch muss C auch immer vor B aufgestellt werden. Es kann kein Spieler mit einer LPZ unter 350 vor A und kein Spieler über 370 hinter A aufgestellt werden. Der Unterschied kann nicht größer als 10 werden, sonst muss der mit der höheren LPZ nach oben.
Zu Deinem 2. Beispiel - laut LPZ-Interpretation erspielen (A und C) und (B und C) vergleichbare Bilanzen und können folgerichtig miteinander vertauscht werden. B muss aber immer vor A spielen, weil hier der Unterschied deutlich größer ist.
Wenn Du ein Problem damit hast, dass ein LPZ-Unterschied von 10 zu groß ist, um noch von gleichwertigen Spielern zu sprechen, dann formuliere das doch auch so, das Problem ergibt sich doch nur daraus und nicht aus dem sonstigen Regelwortlaut. Oder würdest Du die Strohpuppendiskussion auch so führen, wenn der zugelassene LPZ-Unterschied nur 3 wäre? Die allgemeine Logik der Regel wäre ja trotzdem die gleiche.
Um mal wieder zum Thread-Thema zu kommen, welchen LPZ-Unterschied möchtest du denn, der maximal gleichwertig ist? Bitte auch die Berechnungen in der 4er-mannschaft bedenken, wo es stark darauf ankommt, gegen welche Position man gewinnt. Spielt man in einem starken 4er Team an 3, darf man immer nur gegen den 4er ran und kriegt entsprechend wenig Punkte. Guck dir mal die aktuellen LPZ-Unterschiede in eurer 4. an und dann rechne mal aus Spaß aus, wie es aussehen würde, wenn Eckloff in dem einen Spiel nicht an 2 gespielt hätte, sondern auch bloß das Spiel gegen den Vierer bekommen hätte.
Oder das Absurdum, dass man sich, wenn man sich in einem engen Spiel der 4er Mannschaft oben gegen Pos. 1 und 2. der Gegner durchgesetzt hat und dann noch jemanden aus dem unteren PK bezwingt, dadurch in der LPZ verschlechtert.