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AW: Thesen von H.W. Gäb
Ich möchte nochmals auf die Bedeutung des Spins zurück kommen. Der Laie erkennt und versteht den Effet nicht und kann daher mit dem Spiel wenig anfangen.
In der "Tischtennislehre" 1.2011 schreibt Guter Straub im Vorspann zu seinem Artikel "Wissen ist Stärke": "Bei einem Ligaspiel hatte ich mal jemand im Schlepptau, der zum allersten Mal ein offizielles Match verfolgte und folglich vom (Wettkampf)Tischtennis nicht die Spur einer Ahnung hatte. Ich erklärte der Person dies und jeners über unseren Sport und natürlich auch die Art und Weise, wie man Bälle schlägt. Dabei stellte sich heraus, dass es der Person - an ihrem allerersten Tag als Tischtennis-Beobachter - unmöglich war, einen Unterschnittball von einem Topspin zu unterscheiden."
Ich weiß nicht, ob man diese Erfahrung verallgemeinern kann. Falls ja, können wir TT als Medien- und Zuschauersport getrost vergessen. Zumal das Fernsehen die Einschätzung zusätzlich erschwert. Der Laie will sofort verstehen was geschieht oder er wendet sich ab.
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Schwätzer“ sind laut, solange es leicht ist – und leise, wenn es ernst wird.
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