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Alt 27.08.2003, 10:24
User 1878 User 1878 ist offline
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User 1878 trifft öfters den Nagel auf den Kopf (Renommeepunkte mindestens +100)User 1878 trifft öfters den Nagel auf den Kopf (Renommeepunkte mindestens +100)
@ re-impact-hasser:

Auch wenn der Nick mir immer noch nicht wirklich zusagt, gibts für Deinen letzten Beitrag doch mal ein dickes .

Du kannst wirklich anders .

Die von Dir dort genannten Argumente sind nicht von der Hand zu weisen und machen einen großen Teil des Problems aus bei den Leuten, die ich kenne, die nach diversen Tests von Re-Impacthölzern wieder zu ihrem ursprünglichen Material zurückgekehrt sind.

Die entscheidenden Kritikpunkte dieser Leute liegen im Bereich passives Spiel/ Kurz-Kurz-Spiel.
Gerade die sehr katapultfreudigen schnellen Hölzer der Bucheserie als aber auch die Limbaserie in der Standardausführung halte ich für viele Leute im passiven Bereich für kaum gewinnbringend einsetzbar.
Ich selbst spiele bei (nach meinem Empfinden zumindest) recht aggressiver Vorhand in Verbindung mit griffigen Langnoppen mit Schwamm das (lt. Selbstklassifizierung) eher langsam ausgerichtete im Allroundbereich angesiedelte T3 in der Standardausführung.

Nach mehreren Monaten der Umgewöhnung bin ich nunmehr hochgradig zufrieden mit meiner Wahl und für mich hat das Holz keine Schwächen mehr sondern unterstützt eher meine (zugegebenermaßen nicht so exorbitant augenfällig ausgepägten) Stärken.
Ich kann:
Wahlweise schnell oder mit viel Effet VH-Topspin spielen.
Der Block kommt schnell und die Plazierungsgenauigkeit ist gut (das Problem des hohen Ballabsprungs bei passivem Hinhalten bleibt gleichwohl bestehen).
Mit der RH habe ich viele Variationsmöglichkeiten. Der Druckschupf ist absolut gefährlich (erstaunlich bei griffiger LN), aktiver Block flach und schnell, US-Block als Alternative bei lockerem Handgelenk auch gut, bei nur ausversehen eingesetzter US-Abwehr verzögert das Holz sehr schön, während bei früh/hoch genommenem Ball mit kurzer Bewegung (muß als Notschlag manchmal qua mangelhafter Beinarbeit sein) eine ganz leichte Bewegung nach unten reicht, um für sehr gute US-Entwicklung zu sorgen.

Ich behaupte:
Schneller als ein T3 braucht bei Durchsicht der Re-Impactmodelle kaum jemand.
Wenn jemand bereit ist, eine gewisse Zeit in die Gewöhnung/ Umstellung zu investieren, kann ein Re-Impact Sinn machen.
Die Kategorisierungen auf der Webseite sind (wohlgemerkt nur meine unmaßgebliche Meinung!) schlicht falsch.
Die Geschwindigkeitsklasse eines MA1 z.B. kann dauerhaft m.E. kaum jemand beherrschen (gleiches behaupte ich aber auch vom H-1-9 oder Clipper).
Wenn jemand so wie ich ein leichtes Holz sucht, ist der Test eines Re-Impact sicher sinnvoll.
Wobei ich ebenfalls behaupte:
Die Spezialanfertigungen/ Sondermodelle sind ebenfalls absolut unnötig.
Der Preis der Standardmodelle ist hoch, aber nicht astronomisch, sondern eher im oberen Bereich dessen, was auch die "Großen" so zu bieten haben.

Nochmal@ r-i-h:

So macht mir das Diskutieren in jedem Fall Spaß!

Gruß Tom
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