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Alt 27.08.2003, 14:39
Diablo Diablo ist offline
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Diablo ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt (Renommeepunkte ungefähr beim Startwert +20)
@ Patman

Dann will ich noch was dazu schreiben, aber erst mal wieder Dich zitieren:

Beim Topspin mit einem Re-Impact Holz gilt es genauso wie beim vorher beschriebenen Block, den Katapulteffekt zum eigenen Vor- und nicht Nachteil auszunützen. Generell muss der Topspin flacher gezogen werden als mit konventionellen Hölzern, dies umso mehr, je dicker und schneller das Holz ist. Wegen der flacheren Flugbahn sollte man versuchen, den Ball früh unter weiter oben zu treffen. Besonders schnelle Topspins lassen sich so hervorragend ziehen.

und Cogito, der hier auch postet:

In Erwartung des gegnerischen Balles Arm auf Schulterhöhe und leicht zurück, dann den Schläger mit einer lockeren Bewegung nach vorne ziehen, dabei das Blatt geschlossen halten. Ergebnis: flache, schnelle und rotationreiche Spins.

Das ist ziemlich daneben. Den Unterschied zwischen noch oben gezogenem Rotationstop und einem nach vorne gezogenen Tempo-Top dürftet ihr doch kennen. Beide Beschreibungen führen aber wieder zu einem Einheitsschlag - wie beim Block. Hier wird es dann ein "schneller, rotationsreicher Topspin".

Die Variationsbreite eines Topspins bleibt auf der Strecke. Das läuft genauso wie beim Block. Eine Bewegung, ein Schlag und immer derselbe. Das mache ich ein paar Mal, dann weiß ein guter Gegner genau, wie die Bälle kommen und stellt sich darauf ein. Dann sehe ich alt aus, weil ich keine Möglichkeit habe, zu variieren. Von der Möglichkeit, mal einen Sidespin schnell oder mit viel Rotation einzustreuen ganz zu schweigen. Das geht mit dieser Schlagtechnik überhaupt nicht.

Diese Technik - Bewegung aus Hüfthöhe nach diagonal oben vorne - ist ja nicht so schlecht. Das ist die Grundbewegung beim Topspin, auf die die weitere Verfeinerung aufbaut. Aber das ist halt beim Topspin nicht alles. Da fehlt der Hüfteinsatz, der Ellenbogeneinsatz kommt nicht und das Handgelenk am Schluß, wenns einer wirklich kann, fehlt auch. Stattdessen Einheitsbrei. Wieder ein Argument, warum man einen Bogen um diese Hölzer machen sollte.

Und wenn noppennorbert schreibt, bei ihm habe es mehrere Monate gebraucht, bis er damit spielen konnte, weil er seine Technik umstellen konnte: Das kann es nicht sein. Wenn das Holz die Technik bestimmt und den Spieler zum Sklaven seiner Eigenarten macht, dann ist da was faul.

oberfaul, wenn ich dann noch nicht mal alle Schlagvarianten habe. Es haben hier doch schon Leute geschrieben, daß sie mit diesen Hölzern weder Spin noch Härte in die Bälle kriegen, oder etwa nicht?

Locker muß ich mit jedem Holz spielen, Brechstange ist immer falsch.

cu, Diablo
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