Zitat:
Zitat von Tustt
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Aus gegebenem Anlass zitiere ich mal Passagen aus dem Text:
Auf einem Berliner U-Bahnhof ist erneut einen Mann überfallen und ausgeraubt worden. Fünf bis sechs Jugendliche haben nach Polizeiangaben am Sonntagabend am Hansaplatz in Tiergarten einen 45-jährigen Mann, der dem Obdachlosenmilieu zuzurechen ist, angegriffen und ins Gesicht geschlagen. [...]
Vor knapp anderthalb Wochen hatten vier Jugendliche auf dem U-Bahnhof Lichtenberg geschlagen und getreten, bis er bewusstlos am Boden liegen blieb. ... (Anm.: Wen oder was haben die geschlagen und getreten...?)
Doch zurück zum eigentlichen Thema...verwunderlich ist das alles irgendwie nicht. Schon vor gut 20 Jahren war es in Kalifornien zu ersten Hunting-Attacken auf Passanten gekommen, die völlig unbedarft an Bushaltestellen standen oder über den Gehweg spazierten, während sie aus fahrenden Autos erschossen wurden. Täter waren Jugendliche, die diesen 'Sport' aus Langeweile und/oder Hass auf die Gesellschaft verübten. Dabei wurden die Opfer noch nicht mal ausgeraubt, "einfach nur erschossen"...
Damals war man der Annahme, dass es fünf bis höchstens zehn Jahre dauern würde, bis sich ähnliche Vorfälle in Deutschland ereignen, weil ja 'alles' aus den USA mit ungefähr diesem Versatz auch hier landet. Insofern ist die Zeitspanne von gut 20 Jahren das einzig Verwunderliche und somit schon fast als Erfolg zu werten...