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Alt 25.02.2011, 00:08
p47623 p47623 ist offline
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AW: Westdeutsche Schülermeisterschaften 2011 in Arnsberg Holzen

In dieser Sache hatte ich mich auch an die Jugendsekretärinnen des DTTB gewandt und u.a. damit argumentiert, dass in der allgemeinen Justiz auf die besondere Entwicklungssituation Heranwachsender Rücksicht genommen werde und gefragt, wie das beim DTTB sei.

Von Frau Bude kam dann die Antwort, dass sie "mit dem Wettkampfsport ehrenamtlich wie hauptamtlich nichts zu tun" hätten und sie daher meine Mail weitergeleitet habe.

Dann kam die Antwort von Herrn Back, Referat Leistungssport, daraus die wesentlich Passage: "Ich kann ihre Verärgerung sehr gut verstehen. In dieser Altersklasse glaubeich ebenfalls, dass die wenigsten Kinder versuchen bzw. versucht haben ihre Schläger zu ihrem Vorteil zu manipulieren. Das Problem liegt allerdings nicht auf Seiten der Schiedsrichter. Unter den Spielern bzw. Trainern (ich schließe die U14 aus) ist allgemein bekannt, dass neue Beläge (welche sich die meisten Kids vor solchen Veranstaltungen kaufen) im Normalfall 1-2 Tage auslüften müssen um "lösungsmittelfrei" zu sein. Mir scheint, dass die meisten Trainer (die sollten es eigentlich wissen und meines Erachtens ihre Spieler im Vorfeld der Veranstaltung darauf hinweisen) hier fehlerhaft gearbeitet haben. In der Ausschreibung zu den Westdeutschen Meisterschaften wurde nämlich ausdrücklich auf die Schlägerkontrollen hingewiesen. Spätestens nach Durchsicht der Unterlagen hätten die Trainer ihre Spieler in der Woche vor dem Turnier vorwarnen müssen. Als zentrale Aufgabe eines guten Trainers sehe ich auch den Hinweis darauf, dass sein Athlet/in einen Ersatzschläger hat, um im Notfall gerüstet zu sein." Es folgt ein Zitat aus dem Regelwerk. Dann: "Ob eine pädagogische Filterung hier sinnvoll ist, wage ich zu bezweifeln. Ein Beispiel: wird auf Schüler- und Jugendebene jegliche Schiedsrichtertätigkeit (dazu gehört auch das RC) nur auf 'milde' Art und Weise durchgeführt, kann es bei weiterführenden Meisterschaften mit hoher Wahrscheinlichkeit vorkommen, dass die gleichen Spieler bei Schlägerkontrollen mit ähnlichen Problemen konfrontiert werden. Je früher die Spieler daher darauf sensibilisiert werden, umso besser."
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