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Zitat von RedStar
Also waren beide miniraes defekt? Sie wurde nach 6 Disqualifikationen überprüft und ausgetauscht. Find ich gut.
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Wenn es offiziell bestätigt wird, dass es sich um die miniRAE des ITTF gehandelt hat und nicht wie in der Presse zu lesen ist, um die Belagsdickemessung, weiß ich nicht ob ich das gut finde
Da würde mich der genaue Ablauf schon interessieren. After-match-Kontrollen --> sechs Schläger weisen Werte von bis zu 5,4 ppm auf. Die mit diesen Schläger gespielten Spiele werden kampflos verloren gewertet. Die Spieler daraufhin disqualifiziert. Und dann

Schläger zurück an die disqualifizierten Spieler, oder bleiben die Schläger wegen Protest der sechs Spieler im Kontrollzentrum für weitere Messungen
Defekte Belagsdickemessgeräte halte ich für nachvollziehbarer. Sichtkontrolle am Tisch durch den SR. Dann die after-match-Kontrolle, die bei der Belagsdickemessung Werte von bis zu 7,2mm aufweisen. Das da was nicht stimmen kann, sollte schnell klar werden. Ebenso, das ein Messgerät, dass auf 100stel genau mit einem Messpin misst, anfällig für Transportschäden ist. Ein VOC-Messgerät wie das miniRAE sollte nicht so empfindlich sein. Überschreitungen um bis zu 80% über den gültigen Grenzwert von 3 ppm, finde ich kein Indiz dafür, dass ein defekt vorliegen muss. Das dann auch noch bei beiden im Einsatz befindlichen Geräte. Die sechs beanstandeten Schläger waren ja sicher nicht die Einzigen, die gemessen worden sind. Es wird auch eine Reihe von Messungen gegeben haben, die die Einhaltung des Grenzwertes von 3 ppm bestätigt haben.
Sorry, aber ohne genauere Erklärung würde mich das stutzig machen, wenn auf der GO miniRAE ausgestauscht wurden, weil sechs Schläger wegen grad mal bis zu 2,4 ppm überhöhter Werte auffällig wurden.
Im Herbst wird der Grenzwert auf 2ppm heruntergesetzt....