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Alt 01.03.2011, 19:28
User 17544 User 17544 ist offline
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AW: 2. Präsidentenbrief vom 27.02.2011 - Absatz "Schlägerkontrollen"

Zitat:
Zitat von Pinguin Beitrag anzeigen
Warum sollte ein Messgerät einen anderen Wert ausgeben als den, den es ermittelt? Was wenn jemand das gleiche Gerät einsetzen will und unter keinen Umständen einen zu niedrigen Wert bestimmen möchte (z.B. Arbeitsschutz o.ä.) - soll dann das Messgerät umprogrammiert werden? Wer misst, weiß, dass Messtoleranzen im Spiel sind. Und entweder man berücksichtigt diese in den Messungen oder man gibt eben Vergleichswerte an, die die Toleranz schon mit berücksichtigen.
Wie gesagt, ich kenne das Messgerät nicht und weiß daher nicht welche Möglichkeiten es bietet. Dein Einwand mit den Vergleichswerten (aktuell 3 ppm) scheint mir jedenfalls die sinnvollste Maßnahme zu sein, mit bekannten Messtoleranzen umzugehen.

Zitat:
Zitat von Pinguin Beitrag anzeigen
Solch ein Verfahren vermeidet zum einen, dass die Raumluft den Messwert beeinflusst (offensichtlicher Hintergedanke), zum anderen werden aber so auch statische Offsets des Geräts korrigiert. Misst das Gerät z.B. immer 0,5 ppm zu hoch, so geschieht dies bei beiden Messungen und in der Differenz spielt der Wert keine Rolle mehr. Natürlich beseitigt dies nicht alle möglichen Messfehler.
Auch klar, dass der eigentliche Hintergedanke der vorherigen Umgebungsluftmessung, der ist, das eigentliche Messergebnis nicht zu beeinflussen. Zudem dürfte es ständige Kalibrierungsvorgänge unnötig machen. Ist aber nur eine Vermutung! Mir scheint zudem der Einsatz dieser für die Belagsoberflächenmessung eingesetzten sogenannten Messkappe einen unmittelbaren Einfluss auf das Messergebnis zu haben. Standardmäßig ist diese Messkappe und eine Messung im geschlossenen Kreislauf, nach dem was ich in der Bedienungsanleitung zu dem Gerät lesen konnte nicht vorgesehen. Die Messkappe wird mit dem Einlass und dem Auslass des Messgerätes verbunden, so dass bei der eigentlichen Belagsmessung die Luft innerhalb des geschlossenen Kreislaufes über einen definierten Zeitraum lediglich zirkuliert. Ob sich bei dieser Methode die bei der zuvor gemessenen Umgebungsluft ergebenen Werte mit denen des geschlossenen Kreislaufes bei der Belagsmessung mit Messkappe wirklich aufaddieren, ist zumindest mir nicht wirklich klar. Scheint mir jedenfalls auch dafür geeignet zu sein, die Messergebnisse eher zu Gunsten der Spieler auszulegen, als dass sie bei dieser Methode benachteiligt würden.
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