Ich möchte hier mal einen weiteren Aspekt in die Diskussion einbringen.Roßkopf hat ja m.E. zu Recht aufs AS/RS mit der mangelnden Risikobereitschaft der deutschen Starter hingewiesen sowie der fehlenden Härte in den einzelnen Schlägen. Im Fall Bolls kommt aber noch ein Punkt hinzu den hier bisher noch keiner genannt hat und das ist seine Rückhand, die in den Finals von Xu Xin und Zhang Jike jeweils erfolgreich angespielt wurden. Es ist ja seit jeher so, dass Bolls Chancen in wichtigen Spielen zu siegen in Relation zu der Qualität seiner RH-Schläge stand und die war in beiden Spielen katastrophal. Zwar wurde ja schon auf die Bedeutung des Blocks in der TTL für die Weiterentwicklung des europäischen Spielstils hingewiesen, aber sollte es aufgrund von Bolls Spielanlage in seinem Fall ja eher der rotationsreiche Rückhandtopspin sein.
Dort muss unbedingt angesetzt werden, will man in den offenen Ballwechseln, bisher meist ja Bolls Dömane, die Dominanz gegenüber den Chinesen zurückgewinnen.
Na ja und über seine Starke Psyche

bei großen Einzelevents muss man ja nichts sagen( ja es gab Ausnahmen, aber wenige).