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Alt 01.03.2011, 20:29
Die_Noppe Die_Noppe ist offline
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AW: 2. Präsidentenbrief vom 27.02.2011 - Absatz "Schlägerkontrollen"

Zitat:
Zitat von Brett13 Beitrag anzeigen
2. Woher nimmst du die Erkenntnis, dass die miniRAE erhebliche Messungenauigkeiten haben Die übliche Messungenauigkeit, die Gerätehersteller einräumen liegen meist bei 5% +/-. Bei 3 ppm wäre das eine Toleranz von grad mal 0,15 ppm, die eingeräumt werden könnte. Da es aber vorab immer eine Referenzmessung der Umgebung gibt und der dort ermittelte Wert vom eigentlichen Messergebnis abgezogen wird, mag es sogar sein, dass die die Messungenauigkeit nicht mehr berücksichtigt werden muss. Mag aber auch sein, dass die Schlägerkontrolleure diese 0,15 ppm oder was weiß ich an Toleranz eh immer abziehen, bzw dass das Gerät von vornherein so konfiguriert ist.
Bis jetzt habe ich nur amüsiert mitgelesen, das kann ich aber so nicht stehen lassen.

Das Minirae hat laut Handbuch eine Genauigkeit von +/- 5% im Bereich von 10 - 2000 ppm, ohne dass überhaupt die Art des Fehlers näher angegeben wird (spricht nicht für den Hersteller).

Wäre es der relative Fehler, würden 5 % auf den Messbereichsendwert bezogen 100 ppm bedeuten, das halte ich wohl eher für ausgeschlossen.

Wahrscheinlicher ist der absolute Fehler, d.h. es bedeutet für den oben genannten Bereich einen maximalen Fehler von 0,5 ppm. Da dieser Fehler im Bereichsminimum höchstwahrscheinlich nicht besser wird, bedeutet das bei z.B. 3 ppm einen Fehler von ca. 17 %, bei 2 ppm einen Fehler von 25 %.

Wenn man die Messergebnisse richtig interpretieren will, müssen solche "hohen" Toleranzen für irgendwelche Grenzbetrachtungen berücksichtigt werden.

Gruß Andreas
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