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AW: 2. Präsidentenbrief vom 27.02.2011 - Absatz "Schlägerkontrollen"
Wie kann man nur so stur und ignorant sein?
Wenn ich in einen Laden gehe und mir einen Belag in max. kaufe,
muß ich darauf vertrauen können, dass der Belag, so wie er mir verkauft wurde, regelkonform ist.
In Bezug auf Dicke, Voc-Gehalt, ebenmäßigkeit.
Das gleiche gilt für den Kleber.
Wenn die Einhaltung der Zulassungskriterien von den etablierten Herstellern erwiesenermaßen nicht geleistet wird, kann man doch guten Gewissens keine Spieler für diesen Mißstand verantwortlich machen.
Und genau diesen Mißstand spricht Präsi Böhne zurecht an
und appeliert dabei an den gesunden Menschenverstand.
Bei Schlägerkontrollen soll unerlaubte Manipulation am Material aufgedeckt werden. Was kann der Spieler dafür, dass die Verbände nicht zwischen Betrügen und Unschuld unterscheiden können?
Aber Schuld und Ursache spielen überhaupt keine Rolle, die Regeln sind nunmal da und müssen eingehalten werden, Basta!
"Melde gehorsamst, betrügerisches Material aus dem Verkehr gezogen!"
Ich könnte mir so eine Schlägerkontrolle gut in einem Monty Python vorstellen.
Ein nachdenklicher Funktionär, welcher um Schadensbegrenzung bemüht ist, wird als Heuchler betitelt.
Heuchlerei ist, wenn für Profis gemachte Regeln im Profibereich gebeugt und umgangen werden, auf Amateurebene aber auf deren Einhaltung und Durchsetzung bestanden wird.
Es dürfte ja wohl allgemein bekannt sein, dass auf gehobener Profiebene kein Material von der Stange gespielt wird.
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