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AW: Alles eine Frage des Gewichts ?
Naja, oft sind die Gewichtunterschiede dadurch bedingt, dass das Blatt bei einem leichtem Exemplar einige Zehntel-mm dünner ist als beim Durchschnittsholz, bei schweren halt andersrum, dazu kommen dann noch Toleranzen durch die Griffschalen.
Bei exakt gleich dicken Exemplaren mit gleichen Griffschalen aus der gleichen Serie werden nur selten 15-20 g Unterschied auftreten, ohne dass die Schichten unterschiedlich dick sind. Bei einem exakt gleichen Aufbau würde das bedeuten, dass die Holzdichte um geschätzte 30-40% schwankt, was für ein selektiertes Holz schon ganz schön viel ist.
Das, was ich geschrieben habe, gilt im wesentlichen auch für einen kompakteren, dichteren, aber trotzdem gleichdicken Kern. Eine dichtere Schicht verhält sich im Vergleich zu einer weniger dichten, aber gleichdicken Schicht wie eine dickere Schicht aus dem weniger dichten Material. Da du im Einzelfall bei einem gleich dicken aber unterschiedlich schweren Holz nicht rausbekommst, welche Einzelschicht dichter als normal ist, ist es schwierig, das Spielverhalten genauer einzugrenzen.
Weiterhin gibt es bei gleichdicken Blättern auch noch den Fall, dass die Gesamtdicke unterschiedlich auf die Teilschichten aufgeteilt ist, was auch zu veränderten Spieleigenschaften und Gewichten führen kann.
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