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Alt 09.03.2011, 09:59
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Carstens_Brüderchen Carstens_Brüderchen ist offline
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Zitat:
Zitat von Sven M. Beitrag anzeigen
@Olaf: Du bist hier in der Bringschuld. Du unterstellst dem Islam, dass die Mehrheit seiner Gläubigen ein antiquiertes Bild von Frauen und Andersgläubigen haben. Also muss auch du genau das belegen.
Ich habe die Belege bereits im Grundsatz angeschnitten - zur Beschneidung/Verstümmelung von Mädchen in muslimisch dominierten afrikanischen und asiatischen Ländern gibt es genügend seriöse Dokumentationen, die allein diese Tatsache ausreichend belegen. Diesbezüglich gab es - wenn ich mich recht entsinne, im letzten Jahr - ein Treffen der Stammesführer und führenden Imame in Afrika, das von Rüdiger Nehberg organisiert wurde. Moment *raschel*...http://www.ruediger-nehberg.de/genit...tuemmelung.htm

Zitat: "Täglich werden 8.000 Mädchen ihrer Genitalien und Würde beraubt.
Alle elf Sekunden eins. Weltweit sind davon 150 Millionen Frauen betroffen."


Zu den betroffenen Ländern hier eine kurze Übersicht: http://www.target-human-rights.de/HP...arte/index.php

Ja, es gibt auch Christen, die sowas machen. Die sind keinen Deut besser. Allerdings gibt es auch da Unterschiede...vor allem bei der Intensität des Vorgehens und bei den Zahlen der Opfer.

Bzgl. "Rolle der Frau": Schaut mal in den Iran, wo Frauen tatsächlich gegen das Tragen der Vollvermummung demonstrieren und nicht 'für das Tragen des Kopftuchs'. Das machen die nicht, weil ihnen langweilig ist. Dazu sind derartige Demos und deren Folgen nämlich viel zu gefährlich.

Aber jetzt dürft Ihr auch selbst etwas aktiver werden - schaut Euch doch bitte einfach mal mit offenen Augen um. Frauen, die zwangsverheiratet wurden, kommen aus der Sache nicht raus, weil die Scharia eine andere Auffassung vom Scheidungsrecht hat als ein ordentliches Gericht in dem Staat, wo die Ehe geschlossen wurde, nämlich z.B. in Deutschland. Vor dem hiesigen Gesetz ist man dann zwar geschieden, nicht aber vor der Scharia. Klar, das ist bei den Katholiken ähnlich, allerdings nicht mit der Konsequenz, dass der Ehemann weiterhin eheliche Pflichten einfordern kann.

Schaut in die Scharia oder lauschet den Koranpredigern, was da noch über Strafen, Rechte, Pflichten gesagt wird. Das ist menschenverachtend, und es verträgt sich nicht mir anwendbaren europäischen Rechten. Prügelstrafen sind da explizit als probates Mittel vorgesehen, während man hier schon in den Bau gehen kann, wenn man seinem Kind in der Öffentlichkeit einen Klapps auf den Po gibt, was ja auch nicht in Ordnung ist. Die unterschiedlichen Anschauungen in Sachen Recht, Freiheit, Glaubensauslegung treten da aber schon spürbar zutage.

Sowas wird aber gerne relativiert bei der Annäherung an den Islam, damit man die Befindlichkeiten nicht stört. Muslime in Deutschland sind Muslime, die zum gröten Teil hier leben wollen, der Anteil derer, die nicht wollen, sondern müssen, ist eher marginal. Wenn jemand hier leben will, dann soll und muss er sich anpassen. Nichts Anderes erwartet man von einem Deutschen, der in ein anderes Land zieht, um dort zu leben. Wenn ich in Dubai Alkohol in der Öffentlichkeit trinke, bekomme ich 'ne Strafe. Wenn ich in den USA schneller als 55 Meilen fahre, dann bekomme ich 'ne Strafe. Wenn ich sage, dass in Deutschland kein generelles Tempolimit herrscht und man am Maifeiertag problemlos in Horden mit Bier im Anschlag durch das Land gehen kann, dann nutzt mir das dort nichts.

'Der Islam' argumentiert aber häufig damit, dass der Glaube in vielen Dingen über den Gesetzen stehe, dass die Scharia verbindlich sei. Mithin der Grund für die Meinung, dass 'diese Menschen' hier in Deutschland vielfach (beileibe nicht alle!) nach ihren eigenen Gesetzen leben und sich einen Rotz um unser Rechtssystem scheren. Und das führt dann zu Konflikten. Zu Konflikten mit dem Schulsystem oder auch zu Konflikten in der Achtung der Gesellschaft. Da gibt es dann Fälle von Kindern, die seit zwei Jahren keine Schule mehr besucht haben, weil die Eltern entschieden haben, dass ihnen das egal ist, obwohl die Kinder der Schulpflicht unterliegen. Das Jugendamt wird einfach ignoriert und lässt es mit sich machen, bis es jegliche Nachfrage einstellt oder eben die Schulpflicht nicht mehr besteht. Fazit: Man ist damit durchgekommen. Und das zieht sich in viele andere Bereiche des Lebens - man kommt damit durch, dass man die Sprache nicht lernt, dass man nicht arbeitet, dass man mit Messern bewaffnet in die Disco geht. Und wenn man doch irgendwann Strafen bekommt, stellt man sich hin und sagt "Verf****** Scheißland! Ihr könnt mich mal! Ich lebe so wie ich will!".

Wie gesagt - das ist nicht bei allen in Deutschland lebenden Muslimen so. Doch die, bei denen das so ist, da wird es zu einem gewaltigen Problem! Und die Zahl derer, die sich unter dem Deckmantel ihres Glaubens in diese Subkultur stehlen, ist nicht so klein als dass man es ignorieren könnte. Wer das dennoch tut, handelt m.E. fahrlässig.
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"Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann das Recht, anderen Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen." George Orwell (1903-50), eigtl. Eric Arthur Blair, engl. Schriftsteller.