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AW: Überregionale Wettbewerbe mit sachsen-anhaltinischer Nachwuchsbeteiligung
Hallo, miteinander. Ich bin der Vater eines unserer kleinsten Nachwuchstalente und kann die Kritik die hier z. T. geäußert wird nicht ganz nachvollziehen. Mein Sohn (Lars) spielt seit eineinhalb Jahren Tischtennis und hat es in dieser kurzen Zeit in die Landesspitze unseres Landes geschafft. Dazu verholfen haben ihm auch das Training, drei mal pro Woche eigentlich immer nur im Stützpunkt wo er auch was davon hat. Dazu unzählige Trainingslager und Turniere. (Jetzt auch noch Trainingslager in Sachsen mit deren besten kleinen. )
Geschafft hat er dies bestimmt nicht weil er der beste unter Gottes Sonne ist. Er hat einfach keine ernstzunehmende Konkurrenz in unserem Bundesland und wird daher auch gefördert.
Hier gibt es in den meisten Vereinen einfach keine vernünftige Nachwuchsarbeit. Und von ich gehe zum Training und trinke danach noch ein Bierchen wachsen halt keine Talente heran. Die bedürfen schon einer guten und individuellen Betreuung.
Leider ist es in Sachsen Anhalt so, das der Jahrgang 2000 ein Totalausfall ist. Wenn sowohl Bennet als auch Lars den Theo Ladewig schon schlagen können dann ist das irgendwie erschreckend, aber nicht dem Trainerteam anzulasten, die wirklich mit viel Ehrgeiz mit den Kindern die sie bekommen arbeiten.
So jetzt werden die kleinen mitgenommen zu den überregionalen Wettbewerben. Dies ist doch sehr zu begrüßen, aber wie sollen sie denn gegen starke Konkurrenz Jahrgang 2000 bestehen?? (Wie gesagt bessere 2000er gibt es in unserem Bundesland nicht) Die 2000er aus den anderen Ländern haben mehr als ein Jahr Vorsprung was bei den Kleinen extrem viel ist. Aber zumindest in Quickborn haben sie ja auch einige Ihrer Spiele gewonnen, was man für den Jahrgang 2001 schon sehr hoch anrechnen muss. Alexander und Axel haben jeweils hoch positiv gespielt und auch gegen Gegner gewonnen die sie vorher noch nicht besiegen konnten.
Fazit ist: Wir müssen hier so lange kleine Brötchen backen, wie die Vereine keine anständige Nachwuchsarbeit leisten. Alle, die hier so massiv kritisiert haben sollten sich in ihren Vereinen mal den Balleimer schnappen und was für die Kids machen, ansonsten wird das auch die nächsten Jahre nix.
An die Rücktrittsforderer sei noch vermerkt: Wenn diejenigen, die hier noch was für den Nachwuchs tun auch noch den Hut nehmen verabschieden wir uns endgültig in das Tischtennis Steinzeitalter.
Viel mehr schreibe ich dazu nicht aber gerade den Satz mit dem Balleimer sollten sich mal einige Herrschaften zu Herzen nehmen.
Geändert von Jörg19661 (11.03.2011 um 00:53 Uhr)
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